Oculus/Meta Quest (2): Resident Evil 4 ist ein großer Hit

Oculus/Meta Quest (2): Resident Evil 4 ist ein großer Hit

Mit Resident Evil 4 belebte Meta einen Spieleklassiker für und mit Virtual Reality. Die Rechnung ist aufgegangen.

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Die VR-Portierung ist laut Meta das am schnellsten verkaufte VR-Spiel in der Geschichte der Meta Quest 1 und 2, gemessen am Umsatz der ersten Woche nach Launch. Das ist umso erstaunlicher, als Resident Evil 4 nur für die neuere der beiden VR-Brillen (Vergleich) erschien. Auf konkrete Verkaufs- oder Umsatzzahlen verzichtet Meta.

Dass sich das Spiel schnell und gut verkauft hat, ist keine Überraschung: Resident Evil 4 ist ein Spiel und eine Marke mit Wiedererkennungswert, ein Titel, der viele Stunden auf hohem Niveau unterhält und eine gelungene Portierung, die von Virtual Reality profitiert und viel Lob seitens Kritikern und Fans erhielt.

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Alte Spiele neu erfahren: Ein neuer Trend?

Meta wird die Rufe gehört haben und den Erfolg mit weiteren VR-Portierungen dieser Art wiederholen wollen. Bereits angekündigt ist eine VR-Version von GTA: San Andreas, die hoffentlich besser ausfällt als die katastrophal gelaunchte GTA-Trilogie.

Wie ich schon geschrieben habe: VR-Neuauflagen von Spieleklassikern sind eine gute Sache, solange die Industrie nicht an einen Punkt gelangt ist, an dem sich Studios leisten können, VR-Spiele mit konkurrenzfähigem Umfang und Spieltiefe zu entwickeln. Konkurrenzfähig mit Titeln, die für weitaus größere Märkte erscheinen.

Alte Spiele, die auf eine neue Technologie treffen: Das ist aufregend und wird dank Nostalgiebonus viele neue Menschen für VR begeistern, wovon am Ende die ganze Branche profitieren wird.

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Neuer Spielmodus bestätigt

Meta bestätigte außerdem, dass Resident Evil 4 im nächsten Jahr kostenlos den beliebten Mercenaries-Spielmodus des Originals nachgereicht bekommt und kündigte neue Spieloptionen für Fortbewegung und Barrierefreiheit an.

Anfang des Jahres bringt das für die Portierung verantwortliche Studio Armature eine handbasierte Richtungsvorgabe, eine verbesserte Steuerung für Linkshänder, Avatargrößenanpassung und mehr Flexibilität bei der Platzierung des Inventars am Körper.

Unter anderem beschwerten sich viele Spielerinnen kurz nach dem Start, dass die Platzierung virtueller Gegenstände am Körper unpassend sei. Das zeigt, dass bei VR-Spielen die weibliche Anatomie nicht ausreichend berücksichtigt wird. Virtual Reality hat hier ebenfalls noch einen weiten Weg zu gehen.

Weiterlesen über Virtual Reality:

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Alle Informationen zur Meta Quest 2 findet ihr in im verlinkten Test.

Quellen: Oculus Blog