Die Kathedrale Notre-Dame wird nach dem gestrigen Feuer nie wieder die alte sein. Mittels 3D-Scanning und Photogrammetrie hätte man das Pariser Wahrzeichen zumindest digital für die Nachwelt erhalten können.

Klar: Eine digitale Version der Notre-Dame kann das physische und von Menschenhand errichtete Bauwerk niemals ersetzen. Ein Stück weit wäre sie aber dennoch verewigt – vorausgesetzt, dass man man die Kirche als perfekte 3D-Rekonstruktion in der Virtual Reality begehen könnte.

Die dafür benötigte Technologie entwickelt sich noch und damit meine ich nicht nur die Geräte, die für das Einfangen der Kathedrale zuständig sind, sondern ebenso die VR-Systeme, mit denen man das Bauwerk so erleben könnte, als wäre man wirklich vor Ort.

Zwar gibt es bereits fortschrittliche 3D-Scanner und optimierte Photogrammetrie-Arbeitsprozesse, aber ein Bauwerk wie die Kathedrale von Notre-Dame bis ins kleinste Detail einzufangen, wäre ein teures Mammutprojekt.

Der Stand der Technik beeindruckt heute schon

Dennoch können heute schon sehr gute Ergebnisse erzielt werden: Die Fotogrammetrie-Spezialisten des deutschen Startups Realities.io haben beispielsweise Teile des Kölner Doms beeindruckend echt in 3D eingefangen. Ebenso eindrucksvoll ist der virtuelle Besuch der Nefertari-Grabkammer, in der man selbst die feinsten Details der Wandgemälde erkennen kann.

Beide 3D-Rekonstruktionen können mittels VR-Brille frei begangen werden, sodass man mitunter das Gefühl hat, tatsächlich vor Ort zu sein. Diese beiden VR-Erfahr…

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