Der größte Schwachpunkt von Hololens ist das enge Sichtfeld von circa 35 Grad. Ein Patentantrag legt nahe, dass Microsoft-Ingenieure das Sichtfeld mittels eines Tricks auf rund 70 Grad verdoppeln konnten.

Auf den im April 2017 eingereichten Patentantrag stieß der Microsoft-Blog MSPoweruser. Um digitale Elemente auf einem transparenten Glas erscheinen zu lassen, greift Hololens auf Wellenleiter-Technologie zurück. Hierbei wird Bildinformation in Form von Licht in das Innere des Displays geführt.

Das Licht springt innerhalb des Wellenleiter-Displays hin und her und tritt im Sichtfeld des Nutzers in einem Winkel von 35 Grad wieder heraus. Dadurch wird es für das menschliche Auge sichtbar. Das Sichtfeld wird durch den Austrittswinkel des Lichts bestimmt und kann wegen physikalischer Gegebenheiten nicht vergrößert werden.

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Eine schematische Darstellung der Funktionsweise eines Wellenleiter-Displays (aus dem Patentantrag). BILD: Microsoft

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