Epson bringt im Juni eine Datenbrille auf den Markt, die Smartphone-Apps ins Sichtfeld zaubert. Kostenpunkt: 500 US-Dollar.

Epson stellt seit 2011 Datenbrillen der Marke Moverio her. Die Moverio BT-30C ist das erste Gerät, das per UBS-C mit einem Android-Smartphone oder einem PC verbunden werden kann. Die Datenbrille unterstützt offiziell Qualcomms neuen XR-Brillenstandard für 5G-Smartphones.

Die Brille soll ein Plug-and-Play-Erlebnis mit einfacher Einrichtung ohne Installation zusätzlicher Software bieten. Ist das Gerät mit dem Smartphone verbunden, kann es Filme und Spiele darstellen. Die Brille ist zwar transparent, aber mit einem optionalen dunklen Linsenaufsatz kann man das Umgebungslicht für Filme abdunkeln.

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Die BT-30C versucht gar nichte erst, wie eine normale Brille auszusehen. BILD: Epson

Als weiteres Anwendungsszenario nennt Epson Echtzeit-Untertitelung – und Übersetzung. Entwickler können mit dem Moverio SDK entsprechende Apps für die Datenbrille programmieren.

The Verge konnte die Datenbrille ausprobieren. Das Gerät blendet virtuelle Bildschirme ins Sichtfeld ein, die man mit dem Smartphone fernsteuern kann. Auf drei verschiedenen digitalen Leinwänden kann man bis zu drei Apps einblenden und mit einer Kopfbewegung zwischen den Ansichten wechseln.

Das Bild des OLED-Displays sei scharf und hell sein, biete jedoch nur ein Sichtfeld von 23 Grad. Die Testerin schreibt, dass das Gerät nicht wie eine normale Brille aussieht, recht klobig ist und 96 Gramm wiegt.

Erscheinen soll die BT-30C im Juni 2019 für 500 US-Dollar.

Titelbild: Epson, Quelle: Epson, The Verge


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