Virtual Reality hat den Nachteil, dass der eigene physische Körper unsichtbar wird. In der Augmented Reality sieht man ihn und die physische Umgebung zwar, dafür erscheinen digitale Objekte transparent und damit nie ganz real. Ein neuer technischer Trick soll diese Hürden der Mixed Reality überwinden und Physisches wie Digitales so eng und nahtlos ineinanderführen wie noch nie.

Das finnische Start-up Varjo präsentierte diese Woche ein neues Mixed-Reality-Konzept. Mit der XR-Brille Varjo XR-1 begibt sich ein Nutzer in eine Zimmerecke, die mit einer Greenscreen-Leinwand ausgekleidet ist. Mit der Kameradurchsicht der XR-Brille sieht er die physische Welt vor sich: seinen eigenen Körper und den Raum.

Dank des neuesten Software-Tricks der XR-1 kann die Greenscreen-Fläche mit einer VR-Simulation ersetzt werden, sprich: Der Nutzer steht nicht mehr in einem grünen Raum, sondern mit seinem Körper mitten in der Virtual Reality. Alles, was nicht grün ist, bleibt von der digitalen Realität unberührt: sein eigener Körper oder im Raum platzierte Gegenstände.

Der folgende Videoausschnitt zeigt, wie zum Beispiel Flugsimulatoren von der Greenscreen-Technik profitieren könnten: Der Nutzer, physische Gegenstände wie ein Zettel und die Flugzeugsteuerung sind physisch, der Rest Simulation – doch zu sehen sind beide Realitätsebenen. Der Greenscreen definiert, was in der Durchsicht-Mixed-Reality als physisch und was als digital erscheint.

Bis zu 1.000 visuelle Marker für digitale Objekte möglich

Als weitere mögliche Anwendungsszenarien für di…

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