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Mit Vive Cosmos will HTC ein neues Publikum erschließen

Mit Vive Cosmos will HTC ein neues Publikum erschließen

HTCs neue VR-Brille Vive Cosmos soll mehr Menschen für VR begeistern.

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Laut HTC-Manager Graham Wheeler, verantwortlich für Europa, den Mittleren Osten und Afrika, steckt in Vive Cosmos viel Wissen, das HTC bei der Konstruktion und beim Vertrieb bisheriger VR-Brillen erlangt hat.

"Wir glauben, dass Cosmos ein spannender Schritt ist und VR für ein neues Publikum öffnet", sagt Wheeler.

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Was er genau damit meint, konkretisiert Wheeler nicht. Aber man kann es gut vermuten:

Da Vive Cosmos sowohl mit einem schnellen USB-C-Smartphone als auch mit dem PC verbunden werden kann, dürfte HTC darauf hoffen, dass die bekannte Gamer- und PC-Zielgruppe ebenso zuschlägt wie ein Smartphone-Publikum, das keine leistungsfähige Spielehardware besitzt und Wert legt auf Mobilität.

Dass HTC VR mit Vive Cosmos insgesamt zugänglicher machen will, zeigt sich gut am Verzicht auf Valves Trackingsystem Lighthouse: Anders als bei den Vive-Brillen müssen Käufer kein externes Zubehör aufstellen, damit die Brille im Raum erfasst wird.

Wie fast allen neuen VR-Brillen orientiert sich Cosmos über ins Gehäuse eingelassene Trackingkameras. Gleich sechs davon bietet Cosmos, mehr als jede andere derzeit erhältliche VR-Brille.

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Rift S, Valve Index, Oculus Quest als Konkurrenz - gelingt HTC eine Überraschung?

Allerdings hat HTC sowohl im mobilen Markt als auch bei PC-VR jeweils spezialisierte und harte Konkurrenz mit neuen PC-Brillen wie Valve Index und Rift S oder mobil mit Oculus Quest. Der VR-Pionier wird ein exzellentes Angebot machen müssen, um in diesem Wettkampf um ein ohnehin schon sehr kleines Nischenpublikum bestehen zu können.

Laut Wheeler ist HTC insgesamt zufrieden mit dem VR-Wachstum: "Die Wachstumskurve ist brillant und nichts wird über Nacht zum Erfolg. Da Regierungen, Risikokapitalgeber und Unternehmen in Inhalte investieren, hat der Markt langfristig gesehen eine strahlende Zukunft."

Wheeler hofft auch darauf, dass XR-Streaming mit geringer Latenz via 5G sowie Künstliche Intelligenz die Virtual Reality nach vorne bringen: Er dürfe es nicht genau erklären, aber HTC nutze maschinelles Lernen als eine Programmiertechnik.

"Die Kombination aus 5G und KI wird VR zum nächsten Entertainment-Medium machen", sagt Wheeler.

Quelle: Techradar

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