Meta Quest 3: Preis, Release, Technik & alle Infos

Meta Quest 3: Preis, Release, Technik & alle Infos

Meta Quest 3 tritt die Nachfolge des erfolgreichsten VR-Headsets aller Zeiten an. Hier findet ihr alles, was ihr über das Gerät wissen müsst.

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Meta hat seit Mai 2019 annähernd 20 Millionen Quest-Headsets verkauft, wobei der Löwenanteil auf Meta Quest 2 entfällt. Das ist ein Vielfaches anderer Headsets.

Meta Quest 3 ist der Next-Gen-Nachfolger der Quest 2 und wurde auf der Meta Connect 2023 im Detail vorgestellt.

Der folgende Artikel umfasst Informationen, die uns Meta vorab zur Verfügung gestellt hat. Der Inhalt wird in den nächsten Tagen fortlaufend um neue Erkenntnisse erweitert.

Wann geht Quest 3 in den Verkauf?

Vorbestellungen sind seit der Vorstellung des Geräts am 27. September 2023 möglich.

In den Handel kommt Quest 3 am 10. Oktober 2023.

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In welchen Ländern wird Quest 3 offiziell verkauft?

Offiziell verkauft und unterstützt wird das Gerät in 23 Ländern:

  • Australien
  • Österreich
  • Belgien
  • Kanada
  • Dänemark
  • Finnland
  • Frankreich
  • Deutschland
  • Island
  • Irland
  • Italien
  • Japan
  • Niederlande
  • Neuseeland
  • Norwegen
  • Polen
  • Südkorea
  • Spanien
  • Schweden
  • Schweiz
  • Taiwan
  • Vereinigtes Königreich
  • USA

Wie viel kostet Quest 3?

Quest 3 kommt in zwei Ausführungen: mit 128 und 512 GB Speicher. Die Preise gestalten sich folgendermaßen:

  • 549,99 Euro für das Basismodell mit 128 GB Speicher
  • 699,99 Euro für das erweiterte Speichermodell mit 512 GB Speicher.

Bis zum 27. Januar 2024 gilt außerdem folgendes Bundle-Angebot mit Asgard’s Wrath 2:

  • Wer das Basismodell mit 128 GB Speicher kauft, erhält Asgard’s Wrath 2 kostenlos dazu. Das Spiel kostet regulär 59,99 Euro.
  • Wer das erweiterte Speichermodell mit 512 GB Speicher kauft, erhält Asgard’s Wrath 2 und für sechs Monate kostenlosen Zugriff auf das Spiele-Abo Meta Quest+ dazu. Wer das Abo nach Ablauf dieser Periode kündigt, verliert bis zur Erneuerung des Abos Anspruch auf die beanspruchten VR-Spiele.

Quest 2 und Quest Pro bleiben im Handel. Die Geräte kosten derzeit 349,99 Euro und 1,199,99 Euro.

Die wichtigsten Hardware-Features auf einen Blick

  • Quest 3 ist ein Virtual-Reality-Headset, das autark funktioniert, also keiner externen Sensoren oder Recheneinheiten bedarf. Für die Ersteinrichtung wird ein Smartphone benötigt.
  • Das Headset ist anders als Quest 2 auch für Mixed Reality ausgelegt, also eine Vermischung physischer und digitaler Wirklichkeit. Welche Möglichkeiten dies eröffnet, könnt ihr in unserer Mixed-Reality-Artikelreihe nachlesen.
  • Die fortschrittliche Mixed Reality der Quest 3 wird durch eine neue Sensorarchitektur ermöglicht: zwei RGB-Kameras und ein Tiefensensor fangen die Farbe und Dreidimensionalität eurer physischen Umgebung ein und geben sie wirklichkeitsgetreu auf den Displays wieder, wo sie digital verändert oder digitale Elemente erweitert werden kann. Dieser sogenannte Passthrough ist hochwertiger als bei Quest 2 und Quest Pro: Die digital rekonstruierte Außenwelt hat mit Quest 3 eine zehnmal so hohe Auflösung wie bei Quest 2 und eine dreimal so hohe Auflösung wie bei Quest Pro.
  • Quest 3 hat zwei LC-Displays mit einer Auflösung von 2.064 mal 2.208 Bildpunkten pro Auge verbaut. Das sind knapp 30 Prozent mehr Pixel als Quest 2. Quest 3 ist damit das hochauflösendste Display aller bisherigen Quest-Headsets.
  • Quest 3 hat wie Quest Pro Pancake-Linsen verbaut, was ein schärferes Bild, ein weiteres Sichtfeld sowie ein dünneres Gehäuseprofil für erhöhten Tragekomfort ermöglicht.
  • Quest 3 ist das erste Headset, das Qualcomms brandneuen XR-Chip, den Snapdragon XR2 Gen 2, verbaut hat, wodurch sich die Grafikleistung mehr als verdoppelt im Vergleich zu Quest 2.
  • Die integrierten Lautsprecher bieten eine verbesserte Klangqualität und klangvolleren Bass und sind bis zu 40 Prozent lauter als die der Quest 2.
  • Nutzungsmodi und erleichterte Raumeinrichtung: Meta Quest 3 unterstützt VR-Nutzung im Sitzen, Stehen sowie raumfüllende VR (Spielfläche von mindestens 2 auf 2 Meter sowie Bufferzone benötigt). Die Umgebung wird automatisch gescannt und muss nicht mehr manuell eingezeichnet werden.
  • Mit Quest 3 führt Meta die ringlosen Touch-Plus-Controller mit verfeinerten haptischen Effekten ein. Das Gerät unterstützt zudem Handverfolgung.

Welche Software bietet Quest 3?

Quest 3 ist vollständig rückwärtskompatibel mit Quest-2-Titeln. Das sind mehr als 500 Spiele, Erfahrungen, Filme und Apps (Fitness, Reisen, Produktivität und mehr).

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Bis Ende des Jahres kommen zudem mehr als 100 neue und aktualisierte Titel. Mehr als 50 dieser Titel sind neu, während mehr als 50 weitere Spiele und Apps um Mixed-Reality-Features erweitert werden.

Unterstützt Quest 3 PC-VR-Streaming?

Ja, Quest 3 unterstützt wie Quest 2 eine kabelgebundene oder drahtlose Verbindung zum PC via Link bzw. Air Link, siehe Guide für PC-VR-Streaming.

Welchen IPD-Bereich unterstützt Quest 3?

Quest 3 unterstützt eine stufenlose Einstellung des Linsenabstands per Drehrädchen. Der mechanische Bereich deckt 58 bis 70 Millimeter ab, der unterstützte interpupilläre Bereich beträgt hingegen 53 bis 75 Millimeter.

Tabelle mit unterstützten IPD-Werten.

Übersichtstabelle zu den IPD-Werten. | Bild: Meta

Die Spezifikationen der Quest 3

Datenblatt

Größe und Gewicht

  • Dimensionen: 184 mm x 160 mm x 98 mm (einschließlich Facial Interface und Standardkopfhalterung aus Stoff)
  • Gewicht: 515 Gramm (einschließlich Facial Interface und Standardkopfhalterung aus Stoff).

Tracking und Sensoren

Sechs Kameras für Farb-Passthrough und SLAM-basierte 6DoF-Raumverfolgung.

Speicher

Zwei Speichermodelle mit 128 oder 512 GB Speicher.

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Prozessor

Qualcomm Snapdragon XR2 Gen 2 mit mehr als doppelt so hoher GPU-Leistung gegenüber dem XR2 Gen 1 der Quest 2.

Audio

Integrierte Stereolautsprecher und Mikrofon. Lautstärke (40 Prozent lauter als bei Quest 2) und Basswiedergabe wurden verbessert. Ein 3,5-mm-Klinkenanschluss ermöglicht den Anschluss von Kopfhörern.

Bluetooth-Earbuds von Razer erscheinen zu einem späteren Zeitpunkt (siehe Abschnitt zum Zubehör).

RAM

Quest 3 kann auf 8 GB Arbeitsspeicher zurückgreifen, das sind 2 GB mehr als Quest 2.

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Mixed-Reality-Technologie

Zwei RGB-Kameras (4 MP) ermöglichen ein Farb-Passthrough mit einer Pixeldichte von 18 PPD und einer zehnmal so hohen Passthrough-Auflösung wie Quest 2. Ein Tiefensensor ermöglicht Raumvermessung und automatisiert die Einrichtung des Spielbereichs.

Ergonomie

Dank Pancake-Linsen hat Quest 3 ein 40 Prozent dünneres Gehäuseprofil, was das Headset angenehmer zum Tragen macht.

VR-Brillen Quest 2 und Quest 3 im Vergleich nebeneinander vor blauem Hintergrund.

Das Gehäuse der Quest 2 und Quest 3 im Vergleich. | Bild: Meta

Im Lieferumfang ist eine Kopfhalterung aus Stoff enthalten. Wer sich eine robustere und bequeme Kopfhalterung wünscht, kann Metas Elite Strap (mit oder ohne Batterie, separat erhältlich) oder eine Kopfhalterung eines Drittherstellers erwerben.

Display und Optik

  • Zwei LC-Displays mit einer Auflösung von 2.064 mal 2.208 Bildpunkten pro Auge, was einer knapp 30 Prozent höheren Auflösung gegenüber Quest 2 entspricht. Der PPD entspricht 25, der PPI 1218.
  • Bildwiederholrate: 90 Hertz, 120 Hertz (experimentell).
  • Sichtfeld: 100 Grad horizontal, 96 Grad vertikal. Das ist ein 15 Prozent weiteres Sichtfeld als Quest 2 hat.
  • Pancake-Linsen erhöhen die Bildschärfe um 25 Prozent gegenüber Quest 2 und reduzieren Streulicht und Artefakte deutlich.
  • IPD-Regler: Stufenlose Einstellung des Linsenabstands, unterstützt wird ein Bereich von 58 bis 70 Millimeter.
  • Eye-Relief-Mechanismus: Hiermit lässt sich der Abstand zwischen Linsen und Augen einstellen. Wer eine Brille unter dem Headset tragen möchte, kann diesen Abstand vergrößern. Der Mechanismus ist in das Facial Interface integriert.
  • Eye- und Face-Tracking: nicht vorhanden.

Meta Quest Touch Plus Controller

  • Dimensionen: 126 mm x 67 mm x 43 mm.
  • Gewicht: Die Controller wiegen einzeln 126 Gramm, inklusive einer für den Betrieb erforderlichen AA-Batterie (im Lieferumfang enthalten).
  • Ringfrei im Gegensatz zu den Touch-Controllern der Meta Quest 2.
  • TruTouch-Haptik für taktileres und realistischeres Feedback.

Ladevorgang

  • Das Headset wird per mitgeliefertem USB-C-Kabel und Netzteil (18 Watt) geladen. Alternativ bietet Meta eine Ladestation zum Verkauf an.
  • Die Ladezeit beträgt circa 2 Stunden.
  • Batterielaufzeit ist ähnlich wie bei Quest 2. Meta liefert folgende Richtwerte:
    • Allgemein: Bis zu 2,2 Stunden Nutzungsdauer im Durchschnitt
    • Medien: 2,9 Stunden Nutzungsdauer im Durchschnitt
    • Spiele: 2,4 Stunden Nutzung im Durchschnitt
    • Soziale Netzwerke: 2,2 Stunden durchschnittliche Nutzung
    • Produktivität: 1,5 Stunden durchschnittliche Nutzung

Konnektivität

  • Wi-Fi 6E. Volle Unterstützung des 6-Ghz-Spektrums mit breiteren 160-Mhz-Kanälen.
  • Bluetooth: BT 5.2, BLE.

Welches Zubehör gibt es für Quest 3?

Für Quest 3 gibt es offizielles Zubehör, Made-for-Meta-Zubehör von ausgewählten Meta-Partnern sowie unlizenziertes Zubehör weiterer Dritthersteller.

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Das offizielle Zubehör der Meta Quest 3 auf einen Blick.

Das offizielle Zubehör der Meta Quest 3 auf einen Blick. | Bild: Meta

Zum offiziellen Zubehör gehören verschiedene (teils farbige) Kopfhalterungen, eine Ladestation, fortschrittlichere Controller und eine Tragetasche. Zum Made-for-Meta-Zubehör gehören Bluetooth-Earbuds von Razer sowie weitere, noch unangekündigte Produkte.

Für mehr Informationen zu Zubehör und Preisen schaut in unseren Artikel zu Quest-3-Zubehör.

Was ist gut oder schlecht an Quest 3?

Unseren ausführlichen Test zur Quest 3 lest ihr im verlinkten Artikel.