Meta Quest 3 kommt mit Eye-Relief-Mechanismus

Meta Quest 3 kommt mit Eye-Relief-Mechanismus

Meta Quest 3 kommt mit mehr Komfortverbesserungen als gedacht. Für die Augen und den Kopf.

Gestern machte ein Unboxing-Video des Headsets im Netz die Runde. Bei näherem Hinsehen erkennt man auf dem an der Kopfhalterung befestigten weißen Karton zwei Piktogramme, die auf einen Eye-Relief-Mechanismus hindeuten.

Offenbar gibt es an beiden Innenseiten des Headsets einen Knopf, den man drücken kann, um die Entfernung der Linsen zu den Augen anzupassen. Ein solcher Eye-Relief-Mechanismus wird von vielen VR-Headsets, nicht jedoch Meta Quest 2 unterstützt.

Piktogramm auf der Kartonverpackung der Quest, die den Eye-Relief-Mechanismus erklärt.

Auf den Innenseiten gibt es Knöpfe, mit denen der Abstand zwischen Gesicht und Linsen vergrößert werden kann. | Bild: Unbekannt

Er hat mehrere Vorteile: Durch die Anpassung des Linsenabstands kann man zum einen Faktoren wie Sehkomfort und Sichtfeldweite beeinflussen. Zum anderen lässt sich mit einem größeren Abstand eine herkömmliche Brille im Gehäuse unterbringen (eine sichere Lösung sind Sehstärken-Linsen, da dadurch Kratzer an Linsen und Brille ausgeschlossen sind).

Bei Meta Quest 2 müssen Brillenträger:innen einen Abstandshalter unter dem Gesichtspolster einsetzen, ein Schritt, der bei Quest 3 wegfällt.

Meta Quest 3: Auch in Sachen IPD ein Upgrade

Erste Hinweise auf den Eye-Relief-Mechanismus gab es Anfang des Jahres, als in der Quest-2-Firmware Strings entdeckt wurden, die auf eine solche Komfortfunktion hinweisen. "Für ein angenehmeres Erlebnis können Sie die Linsentiefe durch Drücken der Tasten im Inneren und Ziehen des Headsets nach vorn oder hinten einstellen", hieß es in der Beschreibung.

Der Eye-Relief-Mechanismus ist nicht zu verwechseln mit der IPD-Einstellbarkeit, bei der der Abstand der Linsen zueinander angepasst wird für ein schärferes Bild und einen besseren Tiefeneindruck. ¨

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Auch in diesem Bereich stellt Quest 3 ein Upgrade dar: Die Entfernung lässt sich stufenlos und bequem an der Außenseite des Gehäuses vornehmen, anstatt in nur drei Stufen im Innern. Wie groß der unterstützte IPD-Bereich ist, ist nicht bekannt.

Standardkopfhalterung minim verbessert

Auf einem anderen Stück Karton ist außerdem ein Piktogramm der leicht verbesserten Kopfhalterung zu sehen, die nach hinten in zwei Bänder ausläuft und so einen besseren Halt bieten dürfte als die Standardkopfhalterung der Quest 2. Der Quest-3-Videoteaser vom Juni zeigte bereits das verbesserte Kopfband.

Wem das komfortmäßig nicht reicht, wird voraussichtlich wieder ein Elite-Strap-Zubehör kaufen können.

Piktogramm auf der Kartonverpackung der Quest, die das Anpassen der Kopfhalterung erklärt.

Piktogramme auf der Kartonverpackung der Quest, die das Anpassen der Kopfhalterung erklären. | Bild: Unbekannt

Meta Quest 3 wird voraussichtlich am 27. September 2023 im Rahmen der Meta Connect 2023 offiziell enthüllt. Der Launch könnte gleichzeitig oder in den kommenden Wochen erfolgen.

Alle weiteren Informationen findet ihr in unserem Quest-3-Infoartikel.