2018 wusste das Marktforschungsinstitut IDC nicht viel Positives über den VR-Markt zu berichten. Im ersten Quartal 2019 soll nun wieder ein deutliches Wachstum zu verzeichnen gewesen sein. Der positive Trend soll sich durchs Jahr fortsetzen.

Rund 1,3 Millionen VR-Brillen sollen im ersten Quartal 2019 verkauft worden sein, schreibt IDC. Das entspricht einer Steigerung von 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der anhaltende Verkaufsrückgang bei Smartphone-Halterungen wie Samsung Gear VR und Daydream View soll durch den Absatz kabelgebundener und autarker Geräte aufgefangen worden sein.

In diesem Quartal sollen knapp 97 Prozent des VR/AR-Marktes auf VR-Brillen entfallen. Zu den verkaufsstärksten fünf Herstellern gehörten Sony, Facebook, HTC, Pico und 3Glasses (sehr wahrscheinlich in dieser Reihenfolge). Sie sollen 65 Prozent des VR-Brillen-Marktes beherrscht haben.

IDC-Analyst Jitesh Ubrani erwartet, dass sich der positive Trend fortsetzt. Als Treiber sieht er neue Geräte wie Oculus Quest und Rift S, Valve Index und Vive Cosmos. Die Marktforscher prognostizieren 7,6 Millionen verkaufte VR-Brillen in 2019, 2018 waren es 5,9 Millionen Geräte. Ein Drittel dieser VR-Brillen soll an Geschäftskunden verkauft werden, der Rest an Endverbraucher.

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Das tatsächliche (2018) und prognostizierte (2019) Verkauf von AR-/VR-Brillen. BILD: IDC

Der Trend geht in Richtung autarker VR-Geräte

38 Prozent der 2019 verkauften VR-Brillen sollen autark sein, 2018 waren es 27 Prozent. Kabelgebundene VR-Brillen sollen 46 Prozent des VR-Marktes 2019 ausmachen (2018: 44 %). 16 Prozent sollen 2019 auf Smartphone-Halterungen entfallen (2018: 29 %).

Autarke AR-Brillen sollen in diesem Jahr um 54 Prozent Marktanteil gewinnen (2018: 48 %), kabelgebundene 27 Prozent und AR-Smartphonehalterungen 19 Prozent. Der Markt für kabelgebundene AR-Brillen sei heute noch klein, das solle sich in Zukunft aber ändern. Damit bezieht sich IDC wohl auf Daten- und AR-Brillen, die mit Smartphones verbunden werden.

Die IDC-Zahlen des Jahres 2018 haben wir hier (Q1 2018), hier (Q2 2018) und hier (Q3 2018) zusammengefasst.

Titelbild und Quelle: IDC

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