Das weltweit tätige Marktforschungsunternehmen IDC will herausgefunden haben, dass die Verkaufszahlen von VR- und AR-Brillen im Vergleich zum Vorjahr zuletzt deutlich eingebrochen sind. Langfristig soll es bergauf gehen.

Laut IDC sanken die Verkaufszahlen von VR- und AR-Brillen im ersten Quartal 2018 um rund 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurden im ersten Quartal 2018 1,2 Millionen Brillen an Händler verkauft, so die Schätzung.

IDC befragt laut eigenen Angaben Händler und Verbraucher und greift auf hunderte Datensätze zurück, die von einem globalen Marktforschernetzwerk gepflegt werden.

Die im Vergleich zum Vorjahr schwächeren VR-Verkaufszahlen führt IDC darauf zurück, dass weniger Smartphone-VR-Brillen im Paket mit Highend-Smartphones verkauft wurden.

Konkret dürfte hier wohl Samsung gemeint sein: Seit dem Start des Galaxy S8 verzichtet das Unternehmen im Großen und Ganzen darauf, die mobile VR-Brille Gear VR anzupreisen. Sie könnte demnächst ganz vom Markt verschwinden.

Langfristig soll es bergauf gehen

Der schwache Verkaufsstart von VR und AR in 2018 soll sich aber nicht als Dauerzustand manifestieren: Facebooks autarke VR-Brille Oculus Go und ähnliche Geräte sollen für ein Wachstum sorgen im Vergleich zum Vorjahr.

Insgesamt sollen 2018 rund neun Millionen VR- und AR-Brillen verkauft werden. Circa 15 Millionen Geräte wären dann laut IDC Ende 2018 am Markt. Das entspräche einer Wachstumsrate von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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