Im dritten Quartal 2018 sollen wieder mehr VR-Brillen verkauft worden sein. Oculus und Sony mit Playstation VR führen den Markt an.

Das weltweit tätige Marktforschungsunternehmen IDC berichtet, dass im dritten Quartal 2018 die Verkaufszahlen von VR-Brillen an den Handel im Vergleich zum Vorjahr um rund acht Prozent gestiegen sind. Für AR-Brillen soll es um circa ein Prozent aufwärts gegangen sein.

Das Wachstum ist insofern bemerkenswert, da die VR-Verkaufszahlen laut IDC im ersten und zweiten Quartal 2018 im Vergleich zum Vorjahr noch um circa 30 Prozent einbrachen. Grund für den Einbruch war das allgemein sinkende Interesse an Smartphone-VR-Brillen, insbesondere der Smartphone-Hersteller wie Samsung, die die Geräte nicht mehr im Bundle mit Highend-Smartphones verkaufen.

Der Anti-Kopfdreh-VR-Trend setzt sich laut IDC fort: Im dritten Quartal 2018 sollen im Vergleich zum Vorjahr fast 60 Prozent weniger Smartphone-VR-Brillen verschifft worden sein. Große Konzerne wie Google hätten ihre Bemühungen in diesem Marktsegment deutlich zurückgeschraubt.

Oculus und Sony dominieren den VR-Markt

Dennoch zeigt die Wachstumskurve für VR-Brillen insgesamt nach oben, was laut IDC insbesondere Oculus und Sony zu verdanken ist. Facebooks VR-Abteilung soll 300.000 Rift-Brillen und 251.000 Oculus-Go-Geräte (inklusive China, Xiaomi Mi VR) verkauft haben.

Mit insgesamt 551.000 verkauften VR-Brillen hat Oculus so knapp die Nase vor Sony, das im selben Zeitraum 463.000 Playstation VRs an den Handel ausgeliefert haben soll. HTC soll 230.000 Vive-Brillen verschifft haben. Weltweit hat der Handel laut IDC im dritten Quartal 2018 rund 1,9 Millionen VR-Brillen bestellt.

Oculus gehörte im dritten Quartal 2018 somit mehr als ein Viertel des VR-Marktes, autarke VR-Geräte wie Oculus Go sollen…


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