Michael Abrash leitet Oculus’ Forschungsabteilung, in der die VR- und AR-Technologien der Zukunft entstehen sollen. In einem umfangreichen Blogbeitrag gewährt er Einblick in das Forschungslabor und beschreibt aktuelle Projekte, die sich mit sämtlichen Aspekten räumlicher Computer befassen: von maschinellem Sehen bis hin zu neuen Displaytechnologien für VR- und AR-Brillen.

Abrash selbst betreibt nur am Rande Forschung. Seine eigentliche Aufgabe ist, das beste Forschungsteam für Virtual und Augmented Reality aufzubauen und die Grundlagen für die nächste Computerplattform zu legen. Sein Vorbild ist das Forschungszentrum Xerox Parc, das in den 70er Jahren den Personal Computer mit grafischer Benutzeroberfläche erfand – und damit das Fundament dafür legte, wie wir heute Computer bedienen.

Abrash spricht in diesem Zusammenhang von der ersten Welle Computern, die auf den Menschen zugeschnitten sind und seine Fähigkeiten erweitern. Die Vision des Forschungsleiters ist, dass auf diese erste Welle eine zweite folgt, die das 2D-Display durchbricht und flache in räumliche Inhalte überführt.

“In den letzten vierzig Jahren haben uns Heimcomputer, Smartphones und Tablets einen unmittelbaren Zugang zu digitalen Welten über 2D-Bildschirme ermöglicht. In den nächsten vierzig Jahren werden uns Augmented und Virtual Reality erlauben, in einer Mischform aus physischer und virtueller Welt zu leben. Das wird erneut radikal verändern, wie wir arbeiten, leben und kommunizieren”, schreibt Abrash im Oculus-Blog.

Grundlegend neue Technologien sind auf vielen Ebenen erforderlich

Dieser Wandel werde sich nicht von selbst vollziehen, sondern setze technologische Durchbrüche in einer Vielzahl von Forschungsgebieten voraus. Diese wiederum seien nur möglich, wenn eine kritische Masse hochtalentierter Forscher und ausreichend technische Mittel zusammenfinden – so wie in Xerox Parc vor 45 Jahren.

“Wir haben gerade erst…

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