Wem gehört der digitale Raum im realen? Magic Leap sagt: dem Besitzer des realen Raums.

Beim Magicverse folgt Magic Leap der Vision einer digitalen Spiegelwelt, die mit der realen Ebene verbunden ist durch Technologien wie Augmented Reality, KI und dem Internet of Things.

Das Magicverse legt sich wie eine digitale Spiegelwelt über die Realität. Bislang ist es nur ein Konzept. Bild: Magic Leap

Das Magicverse legt sich wie eine digitale Spiegelwelt über die Realität. Bislang ist es nur ein Konzept. Bild: Magic Leap

In diesem Magicverse erlebt man die Körperlichkeit der realen Welt in Verbindung mit der Flexibilität und Vielfalt des Digitalen. So soll laut Magic Leap “die Reichweite, Präsenz und wirtschaftliche Stärke eines physischen Ortes weit über seine begrenzte physische Geografie hinaus” verstärkt werden.

Um die Vision technisch umzusetzen, braucht es eine Art digitales Gitternetz, das sich eins zu eins auf die reale Welt legt, sodass digitale Informationen exakt realen Orten zugeordnet werden können – eine Art GPS-Signal in 3D. In der XR-Branche spricht man in diesem Kontext von der “Augmented-Reality-Cloud”. Deren Aufbau wird laut Magic-Leap-Gründer Rony Abovitz “hunderte Milliarden” kosten.

Doppeltes Eigentum

Nun ist davon auszugehen, dass Unternehmen, die in den Aufbau dieser AR-Cloud investieren, ein berechtigtes Interesse daran haben werden, sie zu kontrollieren und Inhalte darin zu platzieren. Zum Beispiel Werbung.

Für Google wäre es ein großer Coup, wenn es Samsung einen digitalen Galaxy-Werbeaufsteller im Apple Flaggschiff-Laden in New York verkaufen könnte, den jeder und jede mit einer AR-Brille auf der Nase sehen würde. …

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