Little Signals: Revolutioniert Google die Smart Home-Interaktion?

Little Signals: Revolutioniert Google die Smart Home-Interaktion?

Little Signals könnte das Ende für nervige Benachrichtigungen bedeuten. Wie will Google Vibrationen, Klingeln und Piepsen ersetzen?

Mit Werbeeinnahmen bezahlen wir unsere Redakteur:innen.
Mit einem MIXED-Abo kannst Du unsere Seite werbefrei lesen.

Vibrationen, Klingeln, aufploppende Meldungen auf zig verschiedenen Bildschirmen – Smart Tech-Nutzer:innen werden laufend mit unterschiedlichen Benachrichtigungen bombardiert. Expert:innen zufolge können diese permanenten Alarm-Signale Stress verursachen und die Psyche belasten.

Google will den ständigen Alarmen mit einer Reihe neuer Ideen entgegenwirken und verändern, wie vernetzte Geräte mit uns kommunizieren.

Natürliche Umgebungsgeräusche für weniger Stress

Smartphones, Smart Speaker wie Google Nest Audio oder Wearables fordern Raum in unserem Alltag ein und provozieren Interaktionen. Mit der Design-Studie „Little Signals“ präsentiert Google sechs smarte Geräte, die eine jeweils völlig neue Form von Benachrichtigungen nutzen.

Die Technologie wandert in den Hintergrund und tritt nur in Erscheinung, wenn es wirklich nötig ist. Die Little Signals sollen auf Neuigkeiten am Smartphone oder Smart Display hinweisen und gleichzeitig Momente der Ruhe bewahren.

Statt herkömmlichen Alarm-Signalen macht die etwas andere Smart-Tech mit sanften Luftströmen, natürlichen Umgebungsgeräuschen oder ruhigen Bewegungen auf sich aufmerksam. Das Design ist mit seinen schlichten Formen unauffällig und soll nahtlos in die Wohnraumeinrichtung integriert werden können.

Empfohlener Beitrag

Das Google Nest Hub 2 Smart-Display und weitere smarte Geräte.
Google Assistant: Google stellt 5 neue Alltags-Funktionen vor
logo
  • checkMIXED.de ohne Werbebanner
  • checkZugriff auf mehr als 9.000 Artikel
  • checkKündigung jederzeit online möglich
ab 2,80 € / Monat
logo

Luftströme und pulsierende Schatten, statt Piepsen und Klingeln

Als Vorbild für die sechs Prototypen dienen bekannte Elemente aus dem Alltag wie die wandernden Zeiger einer Uhr oder das Pfeifen eines Teekessels.

Mit Werbeeinnahmen bezahlen wir unsere Redakteur:innen.
Mit einem MIXED-Abo kannst Du unsere Seite werbefrei lesen.
  • Der Little-Signals-Prototyp Tap klopft mit seinem rotierenden Arm sanft auf die Oberfläche, auf der er steht. Bei dringenden Benachrichtigungen intensiviert er das Klopfen. Anstatt einer schrillen Meldung durch den Google Assistant erinnert sanftes Pochen auf eine Glasflasche an das Ende eines Timers.
  • Der Little Signals Button bewegt sich langsam auseinander. Je mehr Information er erhält, desto höher wird er.
  • Air verströmt Luft und versetzt etwa die Blätter einer Pflanze in Bewegung, um anzuzeigen, dass ein Termin ansteht.
  • Der Prototyp Shadow nutzt seinen Schatten, um E-Mail-Eingänge zu melden. Erscheint eine neue Benachrichtigung auf dem Smartphone, dehnt es sich aus und zieht sich wieder zusammen. Der Schatten pulsiert.

Little Signals zum Selberbauen: Google verschenkt Bauplan

Bislang handelt es sich bei Little Signals lediglich um ein Konzept, einen Denkanstoß für künftige Entwicklungen. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass die Geräte jemals in den Verkauf gehen.

Google bietet auf der Little Signals-Webseite Anleitungen für Bastler:innen zum Download an. Scrollt einfach nach unten und klickt unter „Meet the objects“ auf den Button „explore“. Bei jeder Geräte-Beschreibung ist ein Download-Link enthalten.

Damit könnt ihr etwa das Modell „Air“ mit einfachen Mitteln zu Hause nachbauen. Auch der Code ist enthalten, den ihr benötigt, um Air in eine smarte Wetterstation zu verwandeln. Das Little Signal Marke Eigenbau ruft über das WLAN-Netzwerk regelmäßig den Wetterbericht ab und aktiviert etwa bei anstehendem Regen den Ventilator.

Quellen: Google Little Signals

Empfohlene Beiträge