Lernen in VR: Start-up erhält Millionen-Invest

Lernen in VR: Start-up erhält Millionen-Invest

VR wird in Unternehmen häufig für Lernen und Training eingesetzt. Das Start-up Strivr hat sich früh auf diesen Bereich fokussiert – und profitiert jetzt.

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Die ehemaligen Footballspieler Derek Belch und Trent Edwards sowie der Leiter des Stanforder VR-Forschungslabors Jeremy Bailenson gründeten StriVR 2015 mit Fokus auf VR-Training im Sport. Mittlerweile bietet das Start-up Trainings für viele Branchen und Bereiche an.

Kunden von StriVR sind unter anderem Verizon, BMW, Jetblue, Fidelity und FieldCore. Auch der DFB heuerte StriVR in der Vergangenheit bereits an.

Weiterer Millionen-Invest für StriVR

Jetzt gibt StriVR eine Erweiterung der zweiten Finanzierungsrunde aus dem Frühjahr 2020 bekannt: Die Summe wächst um weitere 35 Millionen US-Dollar auf insgesamt 65 Millionen US-Dollar. Das eingesammelte Risikokapital seit der Gründung 2015 beläuft sich auf circa 81 Millionen US-Dollar.

Das Start-up will zusammen mit den eigenen Services und Trainingsanwendungen bereits mehr als 20.000 VR-Brillen ausgeliefert haben. Zu den Großkunden zählten in der Vergangenheit Walmart und die Bank of America.

Die Unternehmen nutzen Training mit VR etwa für das Onboarding von Mitarbeitenden, Gesundheits-, Kundendienst- und Sicherheitstrainings oder für die Schulung von „soft skills“ wie Einfühlungsvermögen.

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Metaverse-Hype macht’s möglich: Große Beratungsfirma an Bord

Angeführt wird die neue Investitionsrunde vom Fintech-Unternehmen Georgian. Mit Accenture Ventures steigt ein weiterer Groß-Investor bei StriVR ein, der in seinem Kerngeschäft Beratung selbst VR-Training einsetzt und im letzten Jahr rund 60.000 Quest-2-Brillen orderte. Weitere Investoren sind Workday Ventures und Gaingels.

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Laut StriVR-Mitgründer Derek Belch half der durch Meta ausgelöste Metaverse-Hype ebenso wie der stärkere Fokus auf Remote-Arbeit bei den Finanzierungsverhandlungen. Vom Trainingsfokus will StriVR aber dennoch nicht abrücken.

„Die Vorbereitung der Mitarbeitenden auf die Arbeitswelt, die Fortbildung und die Umschulung sind derzeit die wichtigsten Anwendungsfälle“, sagt Belch.

VR ermögliche „Learning by doing“-Erfahrungen, die besser analysierbar seien als traditionelle Lehr- und Lernmethoden. StriVR bietet zusammen mit seinen Trainingsszenarien auch eine Analyse-Plattform an, auf der Ausbildende etwa sehen, wie häufig und lange eine Lektion virtuell studiert wird.

Quellen: StriVR