Körper-Tracking mit Quest-Brillen: Meta macht große Fortschritte

Körper-Tracking mit Quest-Brillen: Meta macht große Fortschritte

Meta macht große Fortschritte bei der Entwicklung realistischer Avatare für Quest-Nutzende – inklusive Bein-Tracking.

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Angesichts des Mangels an guter und erschwinglicher Hardware für Body-Tracking sind die Hand-Tracking-Fähigkeiten der Quest 2 beeindruckend. Meta beabsichtigt das auszubauen und hat bereits im letzten Jahr Ganzkörper-Avatare mit Beinen angekündigt.

Während virtuelle Hände auf der Quest-Plattform schon 2019 eingeführt wurden, verfeinert der VR-Marktführer weiter sein Tracking-Modell und bringt immer wieder neue Hand-Tracking-Funktionen. Die neueste Forschung, die auf Arxiv veröffentlicht wurde, will jedoch ein viel schwierigeres Problem zu lösen – das Tracking der Beine.

Dein Meta Quest-Doppelgänger

So wie die virtuellen Quest-Hände die Positionen eurer Finger und Hände voraussagt, schätzt das sogenannte QuestEnvSim den gesamten Körper und erstellt einen Avatar, der eure Bewegungen zu imitieren versucht.

In einer Videodemonstration ändert eine Person, die ein Quest-VR-Headset trägt, ihre Pose und bewegt sich um verschiedene Hindernisse. Das computergenerierte Gegenstück reagiert analog auf die physikalischen Gegebenheiten der VR-Umgebung, steigt auf und über Hindernisse, sitzt auf Sofas und Hockern und auf dem Boden.

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Der Forscher trägt eine Quest 2, aber das gleiche System wird sicherlich auch auf Quest Pro und Quest 3 funktionieren.

Die Ganzkörpererfassung von Meta scheint erstaunlich genau zu sein, auch wenn sie nicht immer perfekt passt. Bevor das jedoch offiziell auf die Quest-Plattform ausgerollt werden kann, ist noch weitere Arbeit erforderlich. Gegen Ende des Videos kann man sehen, wie der arme Avatar stolpert, hinfällt und in einigen Fällen nicht mehr aufsteht.

Quellen: Meta 1, 2