Update: 03.08.2020

Die Kat-Walk-Kampagne endet mit einer Gesamtsumme über rund 1,66 Millionen US-Dollar, was circa 1.230 VR-Laufband-Bestellern entspricht. Das macht Kat Walk C zum dritterfolgreichsten Crowdsourcing-Projekt im VR-Sektor – nur Pimax und die erste Oculus Rift waren erfolgreicher. Die ersten Laufbänder sollen im Oktober an Unterstützer versandt werden.

Update: 22.06.2020

In den ersten Stunden der Kickstarter-Kampagne bestellten rund 840 Enthusiasten die VR-Laufmaschine Kat Walk C – die Kampagne wurde damit erfolgreich absolviert. Sie läuft noch 38 Tage.

Wer noch bestellen will, sollte etwas abwarten: Da die Kampagne innerhalb der ersten Sekunden von Interessierten überrannt wurde, kam es laut Kat VR zu technischen Problemen bei der Bezahlung, die dazu führten, dass einige Käufer nicht mehr den günstigsten Preis erhielten. Das Team von Kat VR will daher in den nächsten Tagen erneut ein besonders günstiges Angebot machen.

Update: 19.06.2020

Der Kickstarter für Kat Walk C startet am 21. Juni um 16 Uhr deutscher Zeit (21. Juni, 10 PM Beijing). Das Finanzierungsziel liegt bei geringen 100.00 US-Dollar, dient also nicht der eigentlichen Projektfinanzierung. Stattdessen dient Kickstarter als Vertriebsplattform für das schon entwickelte Produkt.

Die Kampagne läuft bis zum 30. Juli 2020. Wie für Kickstarter üblich, gilt: Wer zuerst kauft, kauft besonders günstig.

Die günstigste und in der Stückzahl stark limitierte Version startet bei 699 US-Dollar (zzgl. Lieferung, Steuer, ggf. Zoll). Ebenfalls nur limitiert verfügbar sind die beiden Preisklassen 799 und 899 US-Dollar. Wer die rabattierten Angebote verpasst, zahlt 999 US-Dollar.

Mit einem neuen Video adressiert der Hersteller außerdem die häufigsten Rückfragen zum Produkt: Der Rückwärtsgang soll möglich sein (Video 1) ebenso wie der Lauf in eine Richtung, während man den Oberkörper in eine andere dreht (Video 2). Auch eine Hocke ist laut Hersteller machbar (Video 3). Die Latenz soll gering sein (Video 4).

Update: 15.06.2020

Der Hersteller hat ein Video des Laufbands im Einsatz mit verschiedenen VR-Brillen wie Oculus Rift S und Playstation VR veröffentlicht.

Ursprünglicher Artikel vom 7. Juni 2020:

Kat Walk C: Kompaktes VR-Laufband für PSVR und PC

Kat Walk C ist ein kompaktes VR-Laufband für die eigene Wohnung. Es unterstützt gängige PC-VR-Brillen und Sonys Playstation VR.

Keine andere VR-Fortbewegung ist glaubhafter als die auf den eigenen zwei Beinen. Leider endet der Gang durch die Virtual Reality meist flott vor der eigenen Zimmerwand. Fortbewegung mit Joystick und Co. ist zwar möglich, aber sie bricht die Immersion und schlägt manchen Menschen auf den Magen.

Was also tun? Klar, einfach mit einem Laufband die physische Realität austricksen, indem man auf der Stelle läuft. Das klingt nach einer einfachen Lösung.

Ist es aber nicht: Einige Unternehmen haben sich in den letzten Jahren an alltagstauglichen Laufbändern versucht, gelungen ist dieser Versuch bislang noch nicht. Zu groß, zu teuer und zu laut sind die Geräte, und auf der Stelle ein gutes Laufgefühl zu vermitteln, ist anspruchsvoll.

Kat Walk C: Neuer Versuch eines alten Bekannten

Das chinesische Unternehmen Kat VR (Firmenname: The Hangzhou Virtual and Reality Technology Co., Ltd.,) ist ein Urgestein der VR-Laufband-Branche. Schon 2015 finanzierte das Unternehmen die Laufmaschine Kat Walk (Test) erfolgreich bei Kickstarter. 231 Unterstützer zahlten damals insgesamt rund 150.000 US-Dollar.

2018 folgte dann Kat Walk mini im Direktverkauf, eine kompaktere Variante des ersten Laufbands. Laut Kat VR konnten vom Nachfolger einige tausend Geräte an Spieler und Spielhallen verkauft werden. Das folgende Video zeigt das Mini-Laufband im Einsatz.

2019 probierte es Kat VR dann mit einer Laufband-Alternative: Kat Loco sind Bewegungssensoren, die direkt am Körper getragen werden. Seit der erfolgreichen Kickstarter-Kampagne konnte Kat VR rund 4.000 der Geräte ab 80 US-Dollar verkaufen.

Kat Walk C wird wieder ein Kickstarter-Produkt

Ende Juni geht Kat VRs neuestes Laufband bei Kickstarter an den Start: Das VR-Laufband Kat Walk C.

Der Hersteller verspricht die bislang kompakteste Laufband-Konstruktion bei geringem Gewicht. Der Bewegungsspielraum auf der Lauffläche liegt bei circa 0,7 Quadratmeter. Konzipiert wurde das Laufband speziell für VR-Spieler. Im Vergleich zum noch immer recht voluminösen Mini-Laufband wirkt Walk C kompakter.

Die neu gestaltete Laufbandbasis soll den menschlichen Gang möglichst natürlich wiedergeben. Sie ist nach außen leicht gekurvt, um das Abrollen und Aufsetzen beim Gehen zu erleichtern. | Bild: Kat VR

Die neu gestaltete Laufbandbasis soll den menschlichen Gang möglichst natürlich unterstützen. Sie ist nach außen leicht gekurvt, um das Abrollen und Aufsetzen beim Gehen zu erleichtern. | Bild: Kat VR

Kat VR verspricht Verbesserungen beim Laufgefühl, das bei den Vorgängermodellen noch nicht dem natürlichen Gang entsprach, sondern eher einem Gleiten.

Kat Walk C ist Kat VRs bislang komapktestes Laufband. | Bild: Kat VR

Kat Walk C ist Kat VRs bislang komapktestes Laufband. | Bild: Kat VR

Kat Walk C kommt erneut mit einem Spezialschuh, über den das Laufgefühl per Widerstandseinstellung individualisiert werden kann. Damit man nicht einfach umfällt, schnallt man sich per Gurt an das Gestell fest.

Kat Walk C sollte nur mit einem Spezialschuh belaufen werden. Über den Schuh kann der Widerstand beim Laufen justiert werden. | Bild: Kat VR

Kat Walk C sollte nur mit einem Spezialschuh belaufen werden. Über den Schuh kann der Widerstand beim Laufen justiert werden. | Bild: Kat VR

Kat Walk C soll alle gängigen PC-VR-Brillen unterstützen wie Oculus Rift S (Test), HTC Vive Pro, Windows Mixed Reality und Pimax. Mit einem zusätzlichen Adapter wird auch Sonys Playstation VR unterstützt.

Das Laufband soll mit jedem VR-Spiel funktionieren, das fließende Fortbewegung bietet. Der Hersteller verspricht Dutzende kompatible Apps bei Steam und Oculus. Über eine PC-Software können die Parameter des Laufbands auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.

Die Kickstarter-Kampagne für Kat Walk C soll Ende Juni starten. Der Preis beginnt für die ersten Käufer bei 700 US-Dollar.

Da es bei den vergangenen Kickstarter-Bestellungen in puncto Kommunikation und Auslieferung mitunter kräftig rumpelte, verspricht Kat VR auf Nachfrage Besserung: “Wir verbessern unsere Logistik, Kommunikation mit der Community und die Transparenz”, sagt mir Marketing-Manager Jan Furmanek.

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