VR-Systeme bringen den eigenen Körper in den Computer. Daraus ergeben sich neue Anwendungsszenarien – zum Beispiel für das Kampfkunsttraining.

Meist setzen Unternehmen VR-Training ein, um beispielsweise Angestellte in neue Arbeitsprozesse einzuweisen oder in Ausnahmesituationen zu versetzen wie einen Überfall. Sportlich wird VR immer dann, wenn sich VR-Spieler durch den realen Raum bewegen, um sich in der virtuellen Welt zu duellieren, beispielsweise auf Laufbändern.

Japanische Forscher von der Universität Waseda in Tokio versuchen jetzt, Sport und Training miteinander zu verbinden – für eine virtuelle Kampfkunst-Ausbildung. Präsentiert wird die Arbeit auf der Fachkonferenz IEEE VR Ende März, die wegen des Coronavirus digital stattfindet.

Cyborg Bruce Lee

Für ihr VR-Training konstruierten die Forscher ein aus verschiedenen Komponenten zusammengebautes Ganzkörpertracking-System. Kopf und Hände werden von Valve Index erfasst, am restlichen Körper sind Vive Tracker angebracht, im Rucksack steckt der PC.

Diese VR-Bekleidung ist umständlich und sperrig und bietet Trainierenden nicht die Bewegungsfreiheit, die sie für ein effizientes Training benötigen. Aber für die Zukunft wollen die Forscher das System eleganter und leichter machen, zum Beispiel mittels Drahtlos-Streaming.

Bewegungsabläufe lernen in VR

In VR k…

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