Obwohl die Nachfrage nach VR-Brillen verschwindend gering ist, halten viele Visionäre des Silicon Valley an der Idee fest, dass räumliche Computer die Zukunft sind. Eine technologische Evolution der Geräte soll den Erfolg unausweichlich machen.

Dass sich VR-Brillen schlecht verkaufen, ist ein offenes Geheimnis. Die Anzeichen für eine erste Krise der Industrie häufen sich seit Ende 2016. Seit dem Weihnachtsgeschäft, das weit unter den Erwartungen der Analysten verlief, blieben eine Reihe von VR-Startups auf der Strecke.

Im November 2016 verabschiedete sich die Videoplattform Vrideo aus dem Wettbewerb. Als Grund gab das Unternehmen den starken Konkurrenzdruck an. Im Januar 2017 folgte Envelop VR und stellte nach drei Jahren den Betrieb ein. Das Startup wollte den Arbeitsplatz der Zukunft schaffen, indem es den Monitor durch die VR-Brille ersetzt.

Envelop VR hatte Anfang 2016 rund 7,5 Millionen US-Dollar an Investitionen angehäuft. Laut dem CEO Bob Berry hätte das Unternehmen mit Hilfe von Investoren noch ein paar Jahre überleben können. Der Grund für die Schließung des Studios war ein anderer: “Wir arbeiten schon drei Jahre an dem Projekt und es existiert immer noch kein nennenswerter Markt”, sagte CEO Bob Berry.

Im Juni 2017 schloss CastAR seine Pforten. Das Startup arbeitete an einer AR-Brille für Gamer. Es erhielt im August 2015 rund 15 Millionen US-Dollar Risikokapital. Laut einer anonymen Quelle entschieden sich die Investoren, den Geldhahn zuzudrehen. Da sich kein neuer Investitionspartner finden ließ, musste das Startup schließen.

Dasselbe trifft auf AltspaceVR zu, das mit über 15 Millionen US-Dollar finanziell äh…

Der MIXED.de XR-Podcast #178

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