Michael Abrash, ehemaliger Mitarbeiter von Valve und Chef der Forschungsabteilung von Oculus VR, gab bei der Oculus Connect Entwickerkonferenz einen spannenden Ausblick in die Zukunft der virtuellen Realität und machte sieben Voraussagen dazu, wie weit die Technologie in fünf Jahren fortgeschritten sein wird. 

“Dies ist das Jahr, in dem VR gestartet ist. Es ist der Höhepunkt einer Serie unwahrscheinlicher Ereignisse, die vor fünf Jahren niemand vorausgesehen hätte. Und dennoch – dies ist erst der Anfang.” So beginnt Abrash seine Präsentation, die zeitlich einen Viertel der gesamten Oculus-Keynote beansprucht. Niemand sonst, nicht einmal Mark Zuckerberg oder Brendan Iribe, der CEO von Oculus VR, durfte so lange auf der Bühne sprechen.

Abrash macht Voraussagen darüber, wo VR-Technologie in fünf Jahren stehen wird. “Ich werde mich sicher in der einen oder anderen Voraussage irren”, räumt Abrash ein und fährt fort: “Aber die meisten meiner Voraussagen werden sich bewahrheiten, sodass die VR-Technologie, die wir in fünf Jahren haben werden, unsere heutigen Systeme prähistorisch aussehen lassen werden.”

In fünf Jahren werdet ihr aus nostalgischen Gründe euer altes Rift-System aus der Mottenkiste holen, es ausprobieren und euch wundern, dass es nicht mehr so gut ist, wie ihr es in Erinnerung habt – und ihr werdet staunen, wie viel sich in fünf Jahren getan hat. Michael Abrash

Abrash zufolge lässt sich die zukünftige VR-Technologie in sieben Bereiche aufteilen, zu denen er im Einzelnen Voraussagen vorbereitet hat. Bei diesen Bereichen handelt es sich um Optik und Displays, Grafik, Eye Tracking, Audio, Interaktion, Ergonomie und maschinelles Sehen.

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