Mit Ironlights wartet ein physikbasiertes VR-Kampfspiel auf Kickstarter auf eure Unterstützung. Was macht das Spiel besonders?

Eigentlich steht Ironlights bereits kurz vor der Fertigstellung. Eine Veröffentlichung ist im zweiten Quartal geplant. Entwickler E McNeill, der zuvor bereits Darknet, Tactera und Astraeus veröffentlichte, will mit dem zusätzlichen Geld aus der Kickstarterkampagne dem VR-Spiel den letzten Feinschliff zu verpassen. Das Ziel ist mit rund 13.500 Euro relativ moderat.

Strategische Arenakämpfe

Im Spiel kämpfen zwei Spieler in einer Arena gegeneinander. Abwechselnd greift eine Seite an, während die andere verteidigt. Während des eigentlich Kampfes wird die Zeit verlangsamt: Es handelt sich also nicht um ein Prügelspiel, in dem derjenige gewinnt, der besonders wild auf seinen Gegner eindrischt.

Stattdessen gibt die Slow-Motion dem Spieler Zeit, Aktionen seines Gegners zu parieren und clever zu kontern. Der Wechsel von Verteidiger zu Angreifer in jeder Runde sorgt dafür, dass ihr euch immer auf eine Sache konzentrieren könnt.

In Kombination mit dem ohnehin langsamen Bewegungsablauf, entsteht ein Kampfspiel das mehr Strategie als Reflexe voraussetzt. Allerdings soll das Spielgefühl nicht unter zuviel Realismus leiden: Dem Entwickler ist vor allem wichtig, dass sich jede Waffe einzigartig spielt. Trotzdem basiert das Waffenverhalten auf physikalischen Werten wie Gewicht und Bewegungsgeschwindigkeit.

Spieler können aus fünf verschiedenen Kampfstilen wählen. Der Ritter hat ein Zweihandschwert, der Mönch einen Stab und der Ninja zwei Katanas. Als Duelist kämpft man mit Rapier und Faustschild und der Kreuzritter kombiniert einen Morgenstern mit einem Schild.

Lokaler Multiplayer, Crossplay & Replay-Funktion

Laut McNeill lässt sich Ironlights dank lag-ausgleichender Netzwerktechnik sauber und flüssig im Multiplayer spielen. Komplett Latenzfrei geht aber auch: Das VR-Spiel wird lokalen Multiplayer über LAN unterstützen. Wer also einfach mal seine Oculus Quest (Test) zu Freunden mitnimmt, kann sich dort coole Arena-Kämpfe liefern.  Außerdem wird Crossplay unterstützt.

Über eine Replay-Funktion lassen sich besonders coole Kampfszenen mit angepasstem Kamerawinkel als GIF speichern. Das System dazu liegt offenbar auf den Spielservern, das GIF wird per Email an den Spieler geschickt.

Sollte die Kampagne erfolgreich sein, gibt es einige Stretch Goals. Die bringen mehr Abwechslung bei den Charaktermodellen, sowie Verbesserungen bei Sound und Hintergründen. Aktuell hat das Virtual Reality-Projekt knapp 62 Prozent der angepeilten Summe erreicht. Die Kickstarter-Kampagne endet am 13. Februar.

Ironlights wird HTC Vive (Pro), Oculus Quest, Oculus Rift, Valve Index (Test) und Windows MR unterstützen.

Letzte Aktualisierung am 12.02.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

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