Die kostenlose AR-Erfahrung “Dark: Subject One” zeigt, wie man Horror und Augmented Reality intelligent verknüpft. Dass dabei dennoch kaum Gänsehaut entsteht, liegt an den Einschränkungen aktueller AR-Technologie.

Ich bin auf einer wichtigen Mission: Ich soll das verschollene “Subjekt Nummer 2” ausfindig machen. Das Problem: Die besagte Person steckt in einem Paralleluniversum fest und findet keinen Weg zurück.

Per Funkgerät teilen mir die Einsatzleiter mit, dass die gefährliche Operation mitten im eigenen Wohnzimmer starten kann. Mit dem Smartphone in der Hand visiere ich eine Stelle auf dem Boden an und berühre den Bildschirm: Ein Portal in das Paralleluniversum öffnet sich. Ich trete hindurch.

Auf der anderen Seite angekommen, erkenne ich noch immer meine Wohnung, aber alles ist schummrig und dicke Staubflocken tanzen durch die Luft. Ich bin in einer üblen Version der realen Welt, in der übersinnliche Gefahren lauern. Die US-Serie “Stranger Things” lässt grüßen.

Augmented Reality mit Abstrichen

Die Einsatzleiter fordern mich auf, die unwirkliche Umgebung mit der Smartphonekamera zu scannen. Das dient der Atmosphäre und der Spielmechanik: Die App entwickelt eine ungefähre Vorstellung der Umgebung, dank der sie wichtige Objekte passend im Raum platzieren kann.

Das funktioniert nicht immer perfekt: So ragen mitunter digitale Objekte in reale Wände hinein, schweben über dem Boden oder sind so weit entfernt, dass man sie nicht erreichen kann. Für eine präzisere Platzierung bräuchten Smartphones wohl 3D-Sensoren, die den Raum dreidimensional vermessen – entsprechende Geräte sollen in diesem Jahr



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