Intel bemüht sich um Linseninnovation für eine VR-Brille. Sie gelingt in Ansätzen, hat aber noch Probleme.

Die Physik steht der VR-Branche wie ein Prellbock im Weg: Für mehr Immersion sollen die Geräte technischer werden, mehr Hardware im Gehäuse wie Eye-Tracking oder bewegliche Displays, und noch dazu muss das Sichtfeld weiter werden gegen den Taucherbrilleneffekt.

Auf der anderen Seite steht der Nutzerkomfort: Noch größere, klobigere Brillen helfen der Marktentwicklung nicht. Schon die aktuelle Generation findet nur bei Tech-Enthusiasten Anklang. Wenn schon ein Computer im Gesicht, dann sollte man ihn wenigstens kaum oder besser gar nicht spüren.

180 Grad bei schmalem Formfaktor

Die besondere Herausforderung beim VR-Brillenbau ist das optische System. Speziell die Eigenschaften von Linsen sind im Grunde erforscht und bieten Ingenieuren wenig Spielraum.

Intel-Forscher versuchen sich jetzt an einer Linseninnovation, bei der viele Micro-Linsen zu einer kurvigen Linse verklebt und dann vor zwei kurvige Displays platziert werden. Das Computerbild muss speziell für diese Linsenkonstruktion gerendert werden, damit die Darstellung möglichst verzerrungsfrei gelingt.

Intel forscht an schmaler VR-Brille mit weitem Sichtfeld was last modified: Mai 11th, 2020 by Matthias Bastian

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