Im Mai stellte Oculus eine neue VR-Brille mit variablem Fokus-Display vor. Jetzt erzählt der Entwicklungschef Douglas Lanman die Entstehungsgeschichte.

Lanman ist bei Facebook leitender Ingenieur für die Entwicklung neuer Darstellungsverfahren und optischer Systeme. Sein Arbeitsmaterial: Licht. Sein Ziel: Es mit einer VR-Brille so ins Auge führen, wie es in der Realität geschieht. Lanman will ein Display entwickeln mit einem Bildeindruck, der nicht von der Wirklichkeit zu unterscheiden ist.

Seit Juni 2014 ist Lanman bei Facebook angestellt, zuerst im Oculus Forschungslabor, jetzt in den neu gegründeten Facebook Reality Labs. Nach seinem Einstieg bei Oculus stellte er ein Team zusammen, das laut Lanman grundlegende Probleme der VR-Technologie lösen soll.

Half-Dome-Prototyp soll grundlegendes VR-Problem lösen

Das Team experimentierte zunächst mit höheren Auflösungen und HDR-Darstellung, entschied sich dann aber dafür, alle Entwicklungskraft auf die Beseitigung des sogenannten “vergence accommodation” Konflikts zu richten: In einer VR-Brille muss das Auge immer das Display nahe vor dem Gesicht fokussieren. Auch wenn es eigentlich virtuell in die Ferne blicken will. Dieser motorische Widerspruch kann Kopfschmerzen oder Unwohlsein verursa…

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