Ich liebe VR-Gaming – aber etwas fehlt mir

Ich liebe VR-Gaming – aber etwas fehlt mir

Ich spiele seit vielen Jahren fast nur noch in Virtual Reality und das sehr gerne. Nur etwas fehlt mir aus meiner 2D-Spiele-Ära.

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VR-Spiele haben große Fortschritte gemacht seit 2016. Es gibt eine große Bandbreite an Titeln und Standards bei Steuerung und Fortbewegung. Egal, ob man im Sitzen, Stehen oder Laufen spielen, sich fließend oder per Teleportation bewegen will: Die meisten VR-Spiele unterstützen alle drei Spielmodi und bringen Einstellungen mit sich, die empfindliche Mägen schonen.

Klar: Manche Genres wie das Rollen- und Strategiespiel und dicht erzählte Story-Games sind noch immer arg selten. Aber im Großen und Ganzen gibt es für fast jeden Geschmack etwas.

Nein, ich warte nicht auf GTA VR

Ich zum Beispiel liebe körperlich anspruchsvolle Actionspiele wie Until You Fall und märchenhaft-magische Rätselspiele wie Maskmaker, Winds & Leaves und The Room VR, die mich in eine andere, geheimnisvolle Welt entführen.

Doch eine Stelle in meinem Spielerherzen juckt seit Jahren, ohne dass Virtual Reality mir Erleichterung verschaffte.

Nein, ich rede nicht von großen Open-World-Spielen à la GTA, Skyrim oder Elden Ring, auch wenn sie sicher Not tun und der Industrie helfen würden, neue Nutzerschichten zu erobern. Ich habe nur noch selten die Muße und den Willen, viele Stunden am Stück zu spielen und ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal hunderte Stunden in eine Fantasy-Welt versenkte. Es muss mehr als zehn Jahre her sein. Die Kürze und Überschaubarkeit der meisten VR-Spiele kommt mir gerade recht.

VR-Spiele: Wovon ich mir mehr wünsche

Was ich mir stattdessen wünsche und heutzutage in der VR vermisse, sind Titel, die kurze, aber herausfordernde Spielrunden sowie Langzeitmotivation bieten und zugleich ohne körperliche Anstrengung auskommen.

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Ich möchte mich hinsetzen und komplexe Spielmechaniken genießen – ohne große Körperbewegungen. Weil ich manchmal auch entspannen möchte, so wie damals in meiner 2D-Spiele-Ära. Die Immersion ist in diesem Fall nachrangig.

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Derzeit gibt es nur ein VR-Spiel, das dieses Bedürfnis befriedigt und das ist Demeo. Das Brettspiel lässt mich immer wieder neue Spielnuancen entdecken und Tricks lernen und passt sich dank einer genialen Handsteuerung an jede Körperhaltung an, ob ich sitze, seitlich oder auf dem Rücken liege.

In Demeo bin ich für einmal eher Geist und all sehendes Auge als Körper und das ist vollkommen in Ordnung. Ein weiterer Bonus ist, dass ich es mit Freunden spielen kann, egal, ob sie es mit VR-Brille oder am Monitor spielen.

Diese Kombination aus spielmechanischer Tiefe und körperlicher Flexibilität dürfte mit ein Grund sein, weshalb Demeo zu den erfolgreicheren VR-Spielen gehört und ist womöglich ein Rezept für weitere VR-Hits, die die Stärken der 2D-Spiele und Virtual Reality auf diese Weise verbinden.

Weitere VR-Titel dieser Art findet ihr womöglich in unserer Liste 23 VR-Spiele ohne Stress: Die zugänglichsten VR-Spiele für jede Altersgruppe. Achtung: Nicht alle der genannten Titel passen auf das Profil hoher Anspruch, Langzeitmotivation und körperliche Flexibilität.

Wie geht es euch mit Virtual Reality? Vermisst ihr etwas, das nur 2D-Spiele bieten? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.