Update vom 29. März 2019:

Bei Twitter veröffentlicht Vive-Präsident Alvin Graylin ein ergänzendes Werbevideo zur neuen Funktion.

Die App ist ab sofort bei Viveport verfügbar. Ergänzend zur Software benötigt man einen HDMI-USB-C-Wandler (Amazon-Link).

Ursprünglicher Artikel vom 27. März 2019:

Über die USB-C-Schnittstelle in Vive Pro und Focus kann mit HTCs neuer Streamlink-App ein HDMI-Bild empfangen werden. Allerdings braucht’s dafür zusätzliche Hardware.

Auf der Vive-Ökosystem-Konferenz in China stellt HTC die Streaming-App “Streamlink” für Vive Pro und Focus vor. Sie kann ein HDMI-Bild einer Konsole, eines PCs oder einer TV-Box über den USB-C-Anschluss der Brille empfangen und auf einem großen virtuellen Screen anzeigen.

Die App bietet außerdem einen Durchsicht-Modus durch die in der Brille verbauten Kameras, damit man sie nicht bei jedem Griff nach der Tastatur oder der Fernbedienung abziehen muss.

HTC vermarktet Streamlink als neue Möglichkeit, PS4-, Switch- oder Xbox-Games zu spielen oder Videos anzusehen. Allerdings benötigt man zusätzlich einen USB-HDMI-Wandler eines Drittherstellers – HTC bietet die Hardware nicht selbst an.

Dieser Videowandler wiederum kann laut eines ersten Testberichts die Latenz des Videosignals erhöhen und bei Spielen für eine leichte Verzögerung sorgen zwischen Knopfdruck und Aktion auf dem Screen. Bei Videos stört die höhere Latenz nicht.

Zu Preis und Veröffentlichungsdatum ist noch nichts bekannt. Ich warte auf Rückmeldung seitens HTC.

Vater und Tochter spielen mit Streamlink Konsolen-VR auf der Couch, die junge Dame schaut wahrscheinlich Videos. So stellt sich HTC die Streamlink-Zielgruppe vor. Bild: Twitter, Graylin

So stellt sich HTC die Streamlink-Zielgruppe vor: Vater und Tochter spielen mit Streamlink Konsolen-VR auf der Couch, die junge Dame schaut wahrscheinlich ein Video(?). Bild: Twitter, Graylin

Quelle: Engadget, Titelbild: Twitter, Graylin

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