Update vom 10. Januar 2017:

Norman Chan von der US-Seite Tested hat TPCast auf der CES ausprobieren können und ein Youtube-Video dazu veröffentlicht. Das Fazit fällt durchweg positiv aus. Der Techjournalist habe nach eigenen Aussagen keinen Unterschied zur kabelgebundenen VR-Erfahrung gemerkt.

Im Video sieht man, dass der Receiver, der auf dem Kopf des Anwenders ruht, mit mehreren Kabel verbunden ist: Einerseits ein HDMI- und ein USB-Kabel, welche die vom Transmitter übermittelten Bild- und Toninformationen an die VR-Brille weiterleiten. Andererseits ein Netz- und USB-Kabel, das zur Batterie führt.

Wird das Videosignal unkomprimiert übermittelt?

Norman Chan spricht im Video mit einem Gründer von TPCast. Diesem zufolge werden die Bild- und Toninformationen, die der Transmitter vom PC erhält und drahtlos an den Receiver übermittelt, nicht komprimiert (zu hören bei 1:20) . Das System setzt für die drahtlose Datenübertragung auf WirelessHD, das in einem Frequenzbereich von 60 Ghz operiert und bis zu 3,5 Gigabyte an Daten pro Sekunde übermitteln kann.

Der Nachteil von WirelessHD und ähnlicher Technologien ist, dass sie nur über eine kurze Distanz von bis zu 10 Metern funktionieren und dass der Transmitter zum Receiver Sichtkontakt haben muss, da es ansonsten zu Unterbrüchen bei der Datenübertragung kommt. Das ist ein Grund, weshalb der Transmitter wie HTCs Basisstationen erhöht positioniert wird.

Die Technologie des Wireless-Moduls sei aber sehr robust, versichert der Gründer …

Der MIXED.de XR-Podcast #179

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