Schau mir in die Augen, Avatar. Eine Demo des Eye-Tracking-Herstellers Tobii zeigt, wie wir zukünftig in der Virtual Reality Blicke austauschen. Ein Mitarbeiter von Tobii veröffentlichte das Video bei Reddit im Unterforum von HTC Vive.

Das schwedische Unternehmen Tobii arbeitet seit 2001 an Eye-Tracking-Technologien, die in verschiedenen Kontexten eingesetzt werden. Unter anderem sind die kleinen Kameras in Monitoren verbaut und dienen dort als zusätzliches Interface für Spieler und für die Navigation von Benutzeroberflächen.

Während solche Experimente den Status als Gimmick wohl nie verlassen werden, ist Eye-Tracking im Kontext von VR und AR eine absolute Schlüsseltechnologie. Wenn der Computer weiß, welchen Inhalt der Nutzer fokussiert, ergeben sich in zahlreichen Anwendungsszenarien neue Möglichkeiten.

Die Blicke dienen als Interface, um durch Menüs zu navigieren. Programmierer können kräftig an der Grafikschraube drehen, da sie nur mehr einen sehr kleinen Fokuspunkt mit allen Details rendern müssen. Und bei sozialen VR-Anwendungen ist es möglich, mit anderen Avataren Blicke auszutauschen.

Blickkontakt sorgt für mehr Realismus bei sozialer Interaktion

Wie gut das funktioniert und wie beeindruckend die Wirkung ist, zeigt Tobii in einer neuen Videodemo. Ein Avatar steht vor einem Spiegel und spielt mit seinen Blicken.

Im linken Spiegel sieht man zunächst den Avatar ohne Eye-Tracking. Im rechten Spiegel, der langsam ins Bild rückt, ist die Blickerfassung aktiviert. Der Unterschied ist deutlich sichtbar: Mit Eye-Tracking wirkt die Persönlichkeit des Avatars unmittelbar viel glaubhafter und intensiver.



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