HTC stellt den Verkauf der Vive Cosmos auch in Deutschland ein

HTC stellt den Verkauf der Vive Cosmos auch in Deutschland ein
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13. Juli 2023:

HTC hat gegenüber MIXED bestätigt, dass das Basismodell der Vive Cosmos künftig nicht mehr im offiziellen deutschen Vive-Store erhältlich ist. Dieser biete aber weiterhin eine Reihe von Zubehör- und Ersatzteilen an.

Die Kundensupport-Teams und Social-Media-Kanäle sollen weiterhin Unterstützung für die Vive Cosmos bieten. Laut HTC liegt der Fokus derzeit auf der Vive Focus 3 für Verbraucher und der Vive Pro 2 für PCVR-Nutzer.

Ursprünglicher Artikel vom 7. Juli 2023:

HTC hat die Vive Cosmos still und heimlich aus seinen westlichen Stores entfernt: In den USA und Deutschland ist sie nicht mehr erhältlich.

Die PC-VR-Brille Vive Cosmos von HTC hatte 2019 einen schwierigen Start. Anders als bei Metas Quest oder Rift S gelang es HTC bei diesem Modell noch nicht, mit den verbauten Kameras ein wirklich fehlerarmes Inside-Out-Tracking zu realisieren. Das galt vor allem für schwierige Momente wie dem beidhändigen Anlegen der glühenden Controller oder bei überkreuzten Armen. Auch der gesalzene Startpreis von 800 Euro dürfte den Verkauf nicht gerade angekurbelt haben.

Inzwischen ist das stiefmütterlich behandelte Consumer-Headset aus einigen offiziellen Stores verschwunden, so in den USA und in Deutschland. Gegenüber RoadtoVR bestätigte das Unternehmen die Einstellung der Vive Cosmos in den USA. Wir haben bei HTC nachgefragt, ob dies auch für Deutschland gilt und halten euch bei einer Antwort auf dem Laufenden.

Abschied einer problembehafteten VR-Brille

Der Rückzug ist auch hier wahrscheinlich, da das Standard-Modell des Headsets in Deutschland ebenfalls keinen offiziellen Store-Auftritt mehr hat.

Lediglich die Variante Vive Cosmos Elite mit Lighthouse-Tracking ist dort noch zum reduzierten Preis von 649 statt 999 Euro erhältlich – inklusive zwei Gratis-Monaten für die VR-Spiele-Flatrate Viveport Infinity. Diese Version der VR-Brille bringt den passenden Frontaufsatz zum Tracking mit den Lighthouse-Basisstationen gleich mit, das deutlich präziser funktioniert. Für den Betrieb werden externe Trackingwürfel benötigt, also ähnlich wie bei der ursprünglichen HTC Vive oder der Valve Index.

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Das Standardmodell der Vive Cosmos mit Inside-out-Tracking ist hingegen nur noch bei wenigen Händlern wie Media Markt verfügbar.

HTC hat sich in den vergangenen Jahren stärker auf das Geschäftskundensegment und VR-Enthusiasten konzentriert - zuletzt etwa mit der in VR-Arcades verbreiteten Vive Focus 3 oder der Vive XR Elite.

Hier geht es zum Test der Vive XR Elite, die dank moderner Pancake-Linsen sehr schlank daherkommt, in manchen anderen Bereichen allerdings nicht überzeugen konnte.

Quellen: HTC, RoadtoVR