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HTC: Schwarzmarkt-Arcades schaden der Industrie

HTC: Schwarzmarkt-Arcades schaden der Industrie

Dass Raubkopien und unlizenzierte Nutzung der Softwareindustrie schaden, ist ein alter Hut. Beim gerade erst im im Entstehen begriffenen Virtual-Reality-Markt wiegt das besonders schwer. HTC sagt Schwarzmarkt-Spielhallen den Kampf an.

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In London fand am 16. Februar die Fachkonferenz „Virtual Reality Evolution“ statt. Dort sprach sich Graham Breen, der für HTCs VR-Projekte im europäischen Raum zuständig ist, für die Zukunft der VR-Spielhalle aus – und gegen die unlizenzierte Nutzung von Software.

Laut Breen würden die neuen Spielhallen zunehmend populär werden. Wer in dicht besiedelten Umgebungen und Städten wie London lebe, könne meist eine Arcade innerhalb von 30 Minuten erreichen.

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Die Bereitschaft der Menschen für gute VR-Erfahrungen zu zahlen, sei vorhanden. Aufgabe von HTC sei es, für eine Qualitätskontrolle zu sorgen und dass Entwickler für ihre Arbeit bezahlt werden.

Das Business-Modell für Spielhallen sei noch nicht ausgereift. Einige Betreiber würden Spiele und Software bei Steam herunterladen und weiterverkaufen. „Es gibt eine ganze Reihe von Schwarzmarkt-Arcades da draußen, die Inhalte einfach herunterladen und die Entwickler werden dafür nicht bezahlt“, sagt Breen.

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Dass Breen sich für die Sache so stark macht, hat einen guten Grund: HTC möchte mit Viveport Arcade einen eigenen Service etablieren, der Spielhallenbetreiber und Entwickler miteinander vernetzt. HTC hängt mit in der Wertschöpfungskette und verdient an jeder Arcade, die den Service nutzt.

Steam bietet ein eigenes Modell zur Lizenzierung von Spielen, das hier einsehbar ist. Die Liste lizenzierbarer Software ist allerdings noch überschaubar. Spielhallenbetreiber haben alternativ die Möglichkeit, lizenzfreie Software wie Valves „The Lab“ zu nutzen oder auf selbstentwickelte Apps zu setzen.

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