Schafft HTC 2019 mit 5G, VR und neuen Smartphones die Trendwende?

HTC beschließt das Geschäftsjahr 2018 mit einem Gewinn über rund 390 Millionen US-Dollar. Im Vorjahr gab es noch einen Verlust von circa 550 Millionen US-Dollar.

Der profitable Jahresabschluss bedeutet allerdings nicht, dass der einstige Smartphone-Champion den eigenen Abwärtstrend stoppen konnte: Der Umsatz aus Produktverkäufen lag 2018 bei circa 768 Millionen US-Dollar, das sind knapp 62 Prozent weniger als im Vorjahr – obwohl mit Vive Pro und Vive Focus zwei neue VR-Brillen auf den Markt kamen.

Zu verdanken ist HTCs profitabler Jahresabschluss alleine Google: Der US-Konzern kaufte weite Teile von HTCs Smartphone-Abteilung, um die eigene Forschung und Entwicklung neuer Pixel-Smartphones zu stärken. Die Kaufsumme von circa 1,1 Milliarde US-Dollar verbuchte HTC im ersten Quartal 2018.

Im vierten Quartal 2018 verzeichnete HTC einen Verlust von circa 143 Millionen US-Dollar. Auch die ersten Zahlen aus dem Januar 2019 sahen nicht rosig aus im Vergleich zu den ohnehin schon schwachen Vorjahresergebnissen.

HTC will in diesem Jahr weiter in Zukunftstechnologien wie Virtual Reality und 5G investieren und neue Smartphones auf den Markt bringen.

Quellen: Focus Taiwan, Digitimes, Titelbild: HTC

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