Holoride will aus Rücksitz-VR eine große Sache machen. Dem deutschen Start-up stehen bekannte Berater zur Seite.

Gestartet als Audi-Ausgründung, will Holoride ein Ökosystem für bewegungs- und streckensynchrone VR-Unterhaltung auf der Autorückbank entwickeln. Die Plattform soll in Zukunft allen Automobilherstellern zur Verfügung stehen, Audi hält eine Minderheitsbeteiligung.

Die Technologie legt die Bewegungen in einer VR-Erfahrung in Echtzeit auf die real vom Auto gefahrene Strecke. So soll ein besonders immersives VR-Erlebnis entstehen, die das Übelkeitsrisiko minimiert. Das Start-up selbst bezeichnet das mit Holoride-Technologie ausgerüstete Auto als “beweglichen Vergnügungspark”.

Bekannte Namen aus XR und der Filmbranche im Advisory Board

Das Produkt soll in circa ein bis zwei Jahren an den Start gehen. Dabei helfen sollen bekannte Namen der XR-Branche wie der Oculus-Gründer Palmer Luckey und Thomas Alt, Gründer von Metaio, dem 2015 von Apple übernommenem deutschen AR-Start-up.

Hinzu kommen die Filmregisseure Anthony and Joseph Russo. Die Brüder sind insbesondere bekannt für ihre Arbeit an Marvels Avenger-Filmen.

Eine VR-Demo von Holoride fand bereits im Marvel-Universum statt: In “Marvel’s Avengers: Rocket’s Rescue Run” sitzt der VR-Brillenträger auf der Rückbank in dem aus “Guardians of the Galaxy” bekannten Raumschiff und bahnt sich an der Seite des Superhelden Rocket einen Weg durch ein Asteroidenfeld, um Iron Man vor Thanos’ Schergen zu retten.

Im Mobilitätskontext wird Holoride von Dirk Ahlborn beraten. Ahlborn ist CEO von Hyperloop Transportation Technologies, das Elon Musks Idee eines schwebenden Hochgeschwindigkeitszuges umsetzen will.

Greg Castle vom Risikokapitalgeber Anorak Ventures berät zu Finanzthemen, Kathleen Cohen zu ethischen Fragestellungen. Unter anderem kooperiert Holoride bereits mit Universal Pictures, Porsche und Ford.

Weiterlesen über XR-Autos:

steady2

MIXED.de XR-Podcast - jetzt reinhören

Aktuell: OpenXR, Oculus Half Dome und Fake-Holodecks | Alle Folgen



Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.