Das kalifornische Start-up Arcturus will volumetrische Videos in den Mainstream bringen. In Japan startet der erste Versuch.

Volumetrische Filme sollten die nächste Entwicklungsstufe des Videomediums werden und im Rahmen des durch VR und AR eingeläuteten 3D-Zeitalters im Alltag der Menschen ankommen. Doch es kam bekanntlich anders: Virtual Reality ist und dürfte noch länger eine Nische bleiben und Augmented Reality ist technisch noch weit davon entfernt, für Konsumenten interessant zu sein. Dementsprechend wenig Interesse gibt es an volumetrischen Filmen, die ihren Reiz erst mit VR- und AR-Brillen voll entfalten.

Das Besondere an volumetrischen Videos ist die frei wählbare Perspektive: Anders als bei klassischen Filmaufnahmen kann man hier Menschen und Szenen aus beliebigen Blickwinkeln betrachten und sich frei in der Aufnahme bewegen.

Die große technische Herausforderung ist die Herstellung und Distribution solcher Filme. Aufgenommen werden sie in spezialisierten Studios mittels Dutzender Kameras, die eine Szene von allen Seiten einfangen. Microsoft betreibt hierfür an mehreren Standorten eine Handvoll Mixed Reality Capture Studios, Sony erforscht die Technologie aktuell und Intel hat das weltgrößte volumetrische Studio erst kürzlich geschlossen – wegen geringer Nachfrage.

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