Looxid will mit Hirnstrommessung die Möglichkeiten von VR erweitern.

Looxids Hirnstrommessgerät ist mit neun Elektroden versehen, die auf der Stirn des VR-Brillenträgers ruhen. Dort messen sie Hirnsignale und übertragen diese an Looxids PC-Software. So sollen zum Beispiel Rückschlüsse auf die Aufmerksamkeit oder die Entspanntheit des VR-Brillenträgers möglich sein.

Das Hirn-Interface ist laut Looxid insbesondere für Mediziner oder Marktforscher interessant, die Hirnströmungen für die Therapie oder im Kontext bestimmter Erfahrungen messen wollen. Looxid stellt auch VR-Demospiele vor, bei denen der VR-Brillenträger einfache Interaktionen per Gehirnsignal auslösen kann.

Looxid Link für Vive und Oculus Rift S

Looxid brachte schon eine eigene Smartphone-VR-Brille sowie mit Looxid Link einen EEG-Aufsatz für HTC Vive (Pro) auf den Markt. Eben diese Link-Hardware wird jetzt für Oculus Rift S adaptiert. Das Messgerät wird dafür einfach zwischen Gesichtsschaum und Stirnbefestigung geklemmt, größere Umbauarbeiten sind nicht notwendig.

Preis und Erscheinungsdatum für die Rift-S-Version sind noch nicht bekannt, Neuigkeiten soll es in den kommenden Wochen geben. Die Vive-Version von Looxid Link kostet rund 300 US-Dollar. Entwicklern bietet der Hersteller eine Integration mit Unity.

Auf der Computerfachmesse CES 2018 wurde die Looxid-VR-Brille mit einem Preis für die beste Innovation ausgezeichnet. Looxids eigene Brille hat ergänzend zur Hirnstrommessung noch ein Eye-Tracking-System verbaut, das Bewegungen der Pupille verfolgt.

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