Das Startup CTRL-Labs entwickelt eine KI, die elektrische Hirnsignale passenden Computerbefehlen zuordnen kann. Unter Facebooks Führung soll aus dem Prototyp zeitnah ein Produkt werden.

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Die Technologie von CTRL-Labs nimmt elektrische Steuersignale des Gehirns für Hand- und Fingerbewegungen über ein Armband auf, das am Unterarm getragen wird. KI entdeckt in den Signalen Muster, die in Computerbefehle übersetzt werden.

Im Herbst gab Facebook die Übernahme des Startups CTRL-Labs bekannt, der Tech-Konzern hat dafür zwischen 500 Millionen und einer Milliarde US-Dollar überwiesen.

Auf der Fachkonferenz Web Summit in Lissabon sprach Mitgründer und Neurowissenschaftler Thomas Reardon über den Entwicklungsstand der Gehirnsteuerung und mögliche Anwendungsszenarien.

So sollen Nutzer beispielsweise mit ihren Händen digitale Wörter formen können, ähnlich dem Tippen auf einer Tastatur. Derzeit funktioniert das mit rund 40 Wörtern pro Minute bei Nutzern, die den Umgang mit der Hirnsteuerung trainiert haben. Das Ziel sei es, so Reardon, dass Nutzer so schnell am Computer tippen, wie sie sprechen können.

Hirnsteuerung für XR k…

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