Einen Zeitrahmen gibt’s leider noch nicht.

Im Rahmen der GPU Technology Conference (GTC) kündigt Nvidia neue Server-Hardware auf RTX-Basis für das Spiele-Streaming mit Geforce Now an.

Die neuen RTX-Server sind laut Nvidia erstmals in der Lage, VR-taugliche 4K-Auflösung bei einer Bildwiederholrate von 90 Hz zu streamen. Auf der GTC zeigt Nvidia eine erste Demo.

Ergänzend arbeitet Nvidia mit 5G-Betreibern wie AT&T zusammen. Eine gemeinsame 5G-Streaming-Demo läuft laut Nvidia mit einer Netzwerklatenz von fünf Millisekunden bei “keinem wahrnehmbaren Leistungsverlust”. Eine weitere Demo soll es am 25. März bei einem AT&T-Event in den USA geben. Bei 5G-VR zählt HTC auch Nvidia zum Partnerkreis.

Wann VR-Streaming für Geforce Now zur Verfügung stehen wird, ist nicht bekannt.

Cloud-Streaming wäre für VR und AR ein großer Schritt

VR- und AR-Streaming aus der Cloud wäre für beide Technologien ein großer Durchbruch: Entsprechende Brillen würden schmaler, leichter, womöglich günstiger, teure Zuspieler fielen weg – auf einen Schlag wäre ein guter Teil der gängigen Kritikpunkte beseitigt.

Die Herausforderung ist allerdings groß: Das Streaming muss derart flott und unterbrechungsfrei laufen, dass der Brillenträger selbst bei schnellen Kopf- und Körperbewegungen keine Verzögerungen bemerkt. Sonst droht im schlimmsten Falle Übelkeit – mindestens aber geht der Spaß verloren.

Hinzu kommt, dass die Inhalte nicht auf Teufel komm raus komprimiert werden können: Visuelle Aussetzer wie Bildartefakte fallen bei VR- und AR-Brillen besonders störend auf, weil man so nah und unmittelbar dran ist am Inhalt.

Quelle: Nvidia 1, Nvidia 2, Titelbild: Nvidia

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