Flurfunk auf der AWE: Magic Leap ist "besser als erwartet"

Flurfunk auf der AWE: Magic Leap ist

In Kalifornien findet derzeit die Augmented World Expo (AWE) statt, die wichtigste Fachmesse der AR-Branche. Magic Leap tritt dort nicht offiziell auf, ist aber unter der Hand ein Thema.

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Der US-Tech-Evangelist Robert Scoble berichtet bei Facebook über Aussagen seiner Kontakte, mit denen er sich auf der AWE über Magic Leap unterhielt. Der Tenor sei insgesamt sehr positiv. Seine Kontakte gäben an, dass die mysteriöse Augmented-Reality-Brille "besser als erwartet" sei, so Scoble. Er selbst durfte das Gerät noch nicht ausprobieren.

Die Aussagen von Scobles Kontakten bestätigen frühere Gerüchte über die Konstruktion und Bauform der AR-Brille. Eine Reihe von Sensorkameras soll direkt ins Gehäuse des Geräts integriert sein, ähnlich wie bei Microsofts Hololens. Die restliche Hardware würde in einen externen Zuspieler ausgelagert, der am Körper getragen und mit der Brille verkabelt wird.

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Auf der AWE äußert sich auf Scobles Nachfrage auch Ted Schilowitz, Futurist im Auftrag des Medienunternehmens Fox, positiv über Magic Leap - er sei vom Unternehmen wie gehabt überzeugt. Schilowitz ist VR- und AR-Enthusiast und neben seinem Job bei Fox Investor des Startups HypeVR, das sich auf die Produktion volumetrischer Videos spezialisiert hat.

Magic Leap startete vor wenigen Tagen ein neues Entwicklerportal mit Zugangsbeschränkung auf der eigenen Webseite. Eine Entwicklerversion soll in diesem Jahr erscheinen und zwischen 1.000 und 2.000 US-Dollar kosten.

Im Laufe des Jahres sollen externe Entwickler Zugang zu Magic Leaps Zauberbrille bekommen. Bewerbungen können schon jetzt eingereicht werden.

Magic Leap: Zugriff für externe Entwickler im Laufe des Jahres

Schlägt Magic Leap Microsofts Hololens?

Ein weiterer Kontakt von Scoble behauptet, dass Magic Leap ein deutlich weiteres Sichtfeld als Hololens bietet und insgesamt besser funktionieren soll als die Microsoft-Brille.

Ähnlich äußerte sich der Forbes-Journalist David Ewalt im vergangenen Herbst nach einem Test der Magic-Leap-Hardware. Das Sichtfeld sei "beeindruckend weit" im Vergleich zu Hololens. Die Technologie wirke insgesamt "deutlich fortschrittlicher". Das enge Sichtfeld ist die größte Schwachstelle von Microsofts AR-Brille.

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Der Silicon-Valley-Investor Benedict Evans bezeichnete Hololens als "alte Technologie" im Vergleich zu Magic Leap. Allerdings sind Evans' Aussagen mit Vorsicht zu genießen, denn in Magic Leap steckt das Risikokapital seines Auftraggebers Andreessen Horowitz.

Bei Glassdoor sprechen Bewerber über ihre Erfahrungen mit Magic Leap. Einer davon erwähnt einen Prototyp mit Laserprojektion.

Magic Leap: Erster Prototyp soll Laser direkt ins Auge projizieren

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