Elon Musks Cyborg-Projekt “Neuralink” lebt. Mitte Juli gibt es Neuigkeiten.

Im Frühjahr 2017 gründete Musk die Hirninterface-Firma “Neuralink”. Sie soll Gehirne von Menschen untereinander und mit Computern über die Cloud vernetzen für Gedankenaustausch in Computergeschwindigkeit.

Das Schnelldenkerimplantant soll minimalinvasiv ins Gehirn eingesetzt werden. In sechs bis acht Jahren könnte es laut Musk ein marktreifes Produkt geben, wohl zunächst für den Einsatz in der Medizin.

Musks grundlegende Intention: Er will Chancengleichheit herstellen, wenn sich der Mensch zukünftig immer mehr mit maschinellen Fähigkeiten messen muss.

Der PayPal-Milliardär sieht drei Pfade für die KI-Zukunft: Vernichtung, (hoffentlich glückliche) Irrelevanz oder Symbiose. Für letztgenanntes Vorhaben braucht es Neuralink. Gelingt das Cyborg-Upgrade für die Menschheit nicht, befürchtet Musk, dann sind viele Menschen abgemeldet.

Das Neuralink-Logo: Eine Denkschleife? Bild: Neuralink

Das Neuralink-Logo: Eine Denkschleife? Bild: Neuralink

Neuralink-Update Mitte Juli

Im ersten Neuralink-Tweet überhaupt kündigt das Unternehmen jetzt ein Event in San Francisco für den 16. Juli an. Die Plätze vor Ort werden exklusiv vergeben. Für den Rest der Menschheit gibt es einen Live-Stream.

Auf dem Event will das Neuralink-Team die in den vergangenen zwei Jahren erzielten Ergebnisse vorstellen und einen Ausblick geben auf die Zukunftspläne.

Das Event deutete Musk schon im letzten Herbst an: “Wir werden in einigen Monaten etwas Interessantes ankündigen, das besser ist, als irgendjemand es für möglich hält.” Im April erneuerte er dieses Versprechen und stellte eine “bemerkenswerte Meldung” in Aussicht.

Tim Urban, der Journalist von “Wait but why”, der das Startup vor rund zwei Jahren enthüllte, heizt den Hype bei Twitter noch etwas an: Der Fortschritt von Neuralink seit seinem ersten Besuch sei der absolute Wahnsinn.

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