Update vom 12. September 2020

Kurswechsel bei Frontier Developments – zumindest teilweise: Die Raumflüge in Odyssey durch die Atmosphäre bis zur Planetenoberfläche sowie Fahrten in Vehikeln auf den Planeten werden weiter in VR möglich sein.

Sobald man das Raumschiff oder das Vehikel verlässt, schaltet das Spiel jedoch von der 360-Grad-Perspektive in ein gewöhnliches Monitorbild um. Die VR-Brille kann man auf Wunsch dennoch auf dem Kopf behalten: Das 2D-Bild wird als großer digitaler Bildschirm in VR angezeigt.

Ob VR-Unterstützung für die Fußgänger-Passagen nachgereicht wird, ist unklar: “Wir sind der festen Überzeugung, dass VR nur dann für das Spielen zu Fuß aktiviert werden sollte, wenn wir ein Erlebnis haben, das wirklich der gleichen Qualitätsstufe entspricht, die wir für Cockpits festgelegt haben”, schreibt Community Manager Arthur Tolmie im Forum des Entwicklers.

Ursprünglicher Artikel vom 5. Juni 2020:

Frontier Developments plant jede Menge neuer Features für Elite Dangerous: Odyssey, streicht aber den VR-Modus. Warum?

Entwicklerstudio Frontier Developments kündigte mit einem Trailer den neuen DLC „Elite Dangerous: Odyssey“ an. Odyssey wird die dritte Erweiterung des Weltraum-Abenteuers und soll Anfang 2021 erscheinen. Einen genauen Termin gibt es bislang nicht. Fest steht, dass Elite Dangerous: Odyssey keinen VR-Modus erhalten wird – zumindest nicht zum Release des Updates.

Kein VR-Modus für Odyssey wegen neuer Spielmechanik

Die VR-Version von Elite: Dangerous war einer der ersten Titel zum Launch der VR-Brille (Vergleich) Oculus Rift und ist bei vielen Fans immer noch sehr beliebt. Der VR-Modus wurde bislang auch auf sämtliche Erweiterungen ausgedehnt. Kurz nach der Ankündigung von Elite Dangerous: Odyssey gab Frontier-Community Manager Tim Smith in einem Forums-Post bekannt, dass der neue DLC keinen VR-Modus haben wird.

Er und seine Kollegen bei Frontier seien zwar große Fans von Virtual Reality und stolz auf die VR-Erfahrung, die Elite: Dangerous bieten würde. Für Elite Dangerous: Odyssey sei allerdings keine VR-Unterstützung geplant. Grund sollen das neue Gameplay mit Spaziergängen auf den Planeten und damit zusammenhängende Features sein. Bislang beinhalteten die DLCs nur Cockpit-basierte Inhalte.

Eine Überprüfung der neuen Spielmechaniken brachte die Entwickler zu dem Schluss, dass eine VR-Umsetzung nicht kompromisslos möglich sein würde bis zum Release von Odyssey. Es bleibt also noch Hoffnung, dass ein VR-Modus zu einem späteren Zeitpunkt nachgereicht wird.

Smith kündigte in seinem Post auch an, dass der Aufbau von Stützpunkten im Spiel durch Spieler derzeit nicht auf der Roadmap von Odyssey stehe. Stattdessen seien andere neue Funktionen geplant, auf die Frontier noch genauer eingehen will. Außerdem soll Elite Dangerous: Odyssey – obwohl es sich um eine kostenpflichtige Erweiterung handle – Teil des “Lifetime Expansion Pass” werden. Für Besitzer des Passes fallen also keine weiteren Kosten an.

Das erwartet euch in Elite Dangerous: Odyssey

In Odyssey werdet ihr verschiedene Planeten frei erkunden dürfen. Dazu soll es Aufträge geben, die ihr diplomatisch oder mit Gewalt erfüllen könnt. Ob ihr den offenen Kampf oder leise Stealth-Action bevorzugt, ist ganz euch überlassen. Auch Handel wird eine Option sein. Laut Entwickler habt ihr nahezu endlos viele Möglichkeiten, eure Missionsziele zu erreichen.

In der gesamten Galaxie des Weltraum-MMOs werden soziale Knotenpunkte verteilt sein. Dort dürft ihr euch Ausrüstung beschaffen, Pläne schmieden, Allianzen bilden oder Unterstützung anheuern. Mit einer breiten Palette an Waffen und Ausrüstung passt ihr euren Charakter eurem Spielstil an und bereitet euch auf anspruchsvolle taktische Kämpfe vor.

Elite Dangerous: Odyssey soll Anfang 2021 erscheinen und über Steam verfügbar sein. Ihr könnt den DLC dort ab sofort auf eure Wunschliste setzen. Zum Spielen benötigt ihr die Steam-Version des Hauptspiels.

Titelbild: Frontier Developments

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