Auf der E3 wurden viele neue VR-Spiele vorgestellt. Der Genre-Mix Pistol Whip sticht spielerisch und stilistisch hervor.

Die Entwickler beschreiben das Spiel als “Rhythmus-Shooter” und eine Mischung aus Beat Saber, Superhot VR und John Wick.

Der Spieler rennt scheinbar von selbst durch neonleuchtende Umgebungen, weicht Kugeln aus und erledigt Widersacher im Rhythmus elektronischer Musik.

Wichtiger als Zielgenauigkeit soll die Fähigkeit sein, seine Gegner im Takt der Musik zu treffen. Dabei soll wie in Beat Saber ein berauschender Flowzustand erreicht werden.

Bekanntes Elektro-Label an Bord

Im März erschien Harmonix’ VR-Musikspiel Audica, das vom VR-Superhit Beat Saber inspiriert ist, aber auf Knarren statt Lichtschwerter setzt. Pistol Whip entwickelt dieses Konzept fort, indem es auf abstrakte Zielscheiben verzichtet und den Spieler in ein temporeiches Actionszenario wirft.

Für die Musik arbeiten die Entwickler mit dem kanadischen Label Kannibalen Records zusammen, hinter dem das Elektro-Trio Black Tiger Sex Machine steckt. Das Musiklabel hat Künstler wie Kai Wachi, Apashe, Dabin und Lektrique unter Vertrag.

Entwickelt wird Pistol Whip von Cloudhead Games, den Machern des VR-Abenteuerspiels The Gallery und der Techdemo Aperture Hand Labs, die die Möglichkeiten von Valves neuen Index-Controllern vorführt. Der anzugtragende VR-Spieler im Mixed-Reality-Trailer nutzt eine Valve Index. Das VR-System kommt noch diesen Monat auf den Markt.

Pistol Whip soll noch dieses Jahr für alle großen VR-Plattformen erscheinen.

Titelbild: Cloudhead Games (Screenshot bei Youtube)

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