Wem soll die Virtual Reality gehören? Den Nutzern, die sie bauen, glauben die Macher der VR-Welt “Decentraland”. Damit alles mit rechten Dingen zugeht, soll ein eigenes Blockchain-Netzwerk Transaktionen verfolgen und den virtuellen Landbesitz dokumentieren.

Kabetec VR-Brille

Das Projekt, das das Metaverse demokratisieren will, ist komplett Open Source. Statt einem Walled Garden möchten die Initiatoren ein P2P-VR-Netzwerk erschaffen, bei dem jeder Nutzer, der sich an der Kreation der Welt beteiligt, einen Teil von ihr besitzen kann. Die Entwickler glauben, dass durch die Verbindung von Virtual Reality, Kryptowährung und dem 3D-Druck völlig neue Geschäftsmodelle entstehen können.

Um sicherzustellen, dass der digitale Landbesitz zertifiziert und gerecht verteilt wird, setzen die Entwickler auf eine sogenannte Blockchain-Datenbank. Dieses Verfahren wird bei Kryptowährungen wie bei Bitcoin eingesetzt, um die Integrität und Korrektheit von Transaktionen zu protokollieren und zu bestätigen. Die Entwickler von Decentraland stellen ein eigenes Blockchain-Netzwerk zur Verfügung, das das digitale Grundbuch für den virtuellen Landbesitz ist.

Landbesitzer wird man, indem man Land transferiert bekommt oder es selbst “mined” – also für einen gewissen Zeitraum Rechenleistung investiert. Dafür braucht es keine Höllenmaschine. Ein herkömmlicher Laptop soll ausreichen, um ein kleines virtuelles Grundstück zu erschaffen, das einem offiziell gehört.

Wem soll die Virtual Reality gehören? Den Nutzern, glauben die Macher der Virtual-Reality-Welt Decentraland.

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