Wie es für Facebooks Geschäftsmodell typisch ist, soll auch die Virtual-Reality- Tochter Oculus VR ein in sich geschlossenes Ökosystem aufbauen. Dieses Vorgehen wird in der Branche noch immer kontrovers diskutiert. Einer der lautesten Kritiker ist Tim Sweeney, Geschäftsführer von Epic Games. Er befürchtet, dass Facebook das Metaverse im Alleingang kontrollieren will.

Kabetec VR-Brille

Die berüchtigte “Walled-Garden”-Strategie hat für den Betreiber einer Plattform Vor- und Nachteile. Die nötigen Investitionen und das unternehmerische Risiko sind am Anfang hoch. Aber sollte die Plattform ein Erfolg werden, rollt der Rubel dafür umso besser.

Als Plattformbetreiber kontrolliert man sämtliche Geldströme und unter Umständen gar den gesamten Markt. Man wird zum Nadelöhr für Verbraucher und andere Unternehmen. Diesen Vorteil lässt man sich bezahlen und diktiert die Standards.

Was Facebook im Bereich der sozialen Medien gelang, soll die Facebook-Tochter Oculus VR für die Virtual Reality wiederholen. Nicht jedem Entscheider in der VR-Branche passt dieses Vorgehen.

Insbesondere Tim Sweeney, Geschäftsführer von Epic Games, ist Facebooks Strategie ein Dorn im Auge. Epic Games ist unter anderem Herausgeber der Unreal Engine, einem wichtigen Werkzeug für VR-Entwickler.

Sweeney: Virtual Reality ist die nächste Stufe in der Entwicklung der Menschheit

Schon zum Launch von Oculus Rift attackierte Sweeney Oculus VR via Twitter: Apps und Spiele aus externen Quellen wie Steam seien im Oculus Store nur “Bürger zweiter Klasse”.

Bei seiner Ansprache auf Valves Entwicklerkonferenz “Steam Dev Days” legte Sweeney vor wenigen Tagen nach. Seine Worte adressierte er zwar nicht direkt gen Oculus VR, dennoch ist e…

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