Gestern wurden zum dritten Mal in Folge die VR Awards verliehen. Oculus-Technikchef John Carmack erhielt einen Spezialpreis für seine Leistungen im Bereich Virtual Reality. In einer Videobotschaft gibt sich die Programmierlegende bescheiden und deutet an, dass es schlussendlich an jemand anderem liege, das Medium in den Mainstream zu bringen.

Es sei vielleicht etwas verfrüht für einen solchen Preis, meint Carmack in seiner Video-Dankesrede, die vor Ort ausgestrahlt wurde, weil Carmack selbst nicht anwesend sein konnte.

“Ich bin oft etwas mürrisch im Büro, weil ich wirklich nicht zufrieden bin mit dem Tempo unseres Fortschritts. Wenn ich in der Virtual Reality bin, dann sehe ich die Magie, aber mein Gehirn erinnert mich auch stets daran, was noch alles an Arbeit zu tun ist”, sagt Carmack selbstkritisch.

Es werde noch eine Weile dauern, bis er auf seine vergangenen Leistungen und Erfolge zurückblicken und sich dabei gut fühlen werde. Er sei schon mit der Steinzeit-VR der 90er Jahre in Kontakt gekommen und datiere den Beginn der modernen VR-Ära gerne auf den Zeitpunkt, als er heißen Klebstoff und Klebeband auf Palmer Luckey’s Rift-Prototyp für die E3 2012 auftrug.


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