Der US-Podcaster Joe Rogan hatte Programmierlegende und Oculus-Technikchef John Carmack bei sich zu Gast. In dem mehr als zwei Stunden dauernden Gespräch spricht Carmack unter anderem über die Richtung, in die sich VR-Brillen in den nächsten Jahren entwickeln könnten.

Rogan hatte vor der Aufnahme Oculus Quest ausprobiert und fragt Carmack, ob die autarke VR-Brille unebenes Terrain erfassen und in die Virtual Reality übertragen könne. Carmack holt daraufhin aus und spricht über die Möglichkeiten und Grenzen der Umgebungserfassung aktueller und kommender VR-Brillen.

Die Facebook Reality Labs hätten viel Forschung betrieben, um herauszufinden, was mit Sensoren in diese Richtung maximal möglich ist. Die Ergebnisse seien “ziemlich gut”: Man könne einen vollgestellten Raum scannen und 3D-Modelle von realen Gegenständen berechnen lassen, sodass man mit der VR-Brille im Gesicht nach den Objekten greifen kann.

Solche Systeme seien jedoch zum einen noch recht teuer, da man anderer Sensoren bedürfe, zum anderen sehr rechenintensiv. Für gegenwärtige Geräte wie Oculus Quest sei das noch nicht realisierbar, vorausblickend plane Facebook jedoch mit dieser Technologie.

Das Guardian-Schutzsystem der VR-Brille solle eines Tages überflüssig werden. Geräte wie Oculus Quest sollten eines Tages erkennen, was in der Umgebung passiert sowie ausreichend intelligent sein, um auf Gefahren hinzuweisen. Am Ende wolle man sich als Nutzer lediglich die VR-Brille aufsetzen. Man sei technologisch zwar noch nicht so weit, eine solche Brille sei jedoch Teil von Facebooks XR-Entwicklungsfahrplan.

Sind Passthrough-Brillen die Zukunft?

Noch weiter weg sind Mixed-Reality-Brillen, die zwischen Virtual und Augmented Reality sowie Zwischenstufen wechseln können und den Formfaktor einer Sonnenbrille haben. Solche Geräte seien aufgrund “fundamental ungelöster Probleme in der Di…

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