Kurz vor Jahresende meldete Blippar Insolvenz an. Nun hat ein früherer Investor die Technologie aufgekauft und lässt Blippar weiterleben.

Kabetec VR-Brille

Blippar gehörte zu den größten AR-Unternehmen und sammelte insgesamt über 130 Millionen US-Dollar an Risikokapital ein. Zu Hochzeiten beschäftigte Blippar 300 Mitarbeiter und wurde auf einen Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Die letzte Finanzierungsrunde datiert auf den September 2018. Damals investierten Qualcomm Ventures und die Investmentfirma des Immobilienmagnats Nick Candy 37 Millionen US-Dollar in das Unternehmen.

Später forderte die Geschäftsführung eine neuerliche Investition, um einen Strategiewechsel zu finanzieren. Die Zahlung musste vom Vorstand genehmigt werden. Einer der Aktionäre stimmte gegen die dringend benötigte Finanzspritze und brachte das Vorhaben zu Fall. Infolgedessen meldete Blippar am 17. Dezember 2018 Insolvenz an.

Nun berichtet Techcrunch, dass der frühere Investor Candy Ventures Blippars Patente und Technologie aufgekauft hat. Das Unternehmen soll unter demselben Namen und unter der Führung des Firmengründers Ambarish Mitra an den bisherigen Plänen weiterarbeiten.

Nächstes Ziel: Ein WordPress für AR-Inhalte

Blippar durchlief seit der Gründung im Jahr 2011 eine Vielzahl von AR-Geschäftsmodellen. Nach einem Strategiewechsel in Richtun…

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