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Im Januar meldete mit ODG ein Urgestein der Augmented-Reality-Branche Konkurs an. Zuvor scheiterte eine Übernahme durch Magic Leap. Oder auch nicht?
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Ein Insider beschreibt bei Reddit eine alternative Version der ODG-Pleite: Demnach habe das Unternehmen vor dem Konkurs stehend eine Übernahme mit Magic Leap vereinbart. Dass Magic Leap und ODG in Verhandlungen standen, berichtete im Januar auch die Webseite Techcrunch.
Die Übernahmebedingungen von Magic Leap sollen ODG unter anderem dazu verpflichtet haben, alle Informationen preiszugeben und "fast das komplette Team" zu entlassen. ODG soll sich den Bedingungen gefügt und so den Betrieb aufgegeben haben.
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Als dann die Papiere für die Übernahme hätten unterzeichnet werden sollen, habe Magic Leap den Deal in letzter Sekunde abgesagt.
Der Grund: Der verantwortliche Leiter der Übernahme soll gewusst haben, dass ODG nach den Entlassungen nicht mehr betriebsfähig war und vor dem Konkursgericht wesentlich günstiger zu haben sein würde. Magic Leap kaufte laut des Insiders letztlich die Reste von ODG für vergleichsweise kleines Geld.
Der Insider gibt an, dass er als Prüfer der finanziellen Lage bei der Übernahme unterstützt habe, nachdem Magic Leap den Deal abgesagt habe.
Seine Motivation für die Veröffentlichung der Details begründet er unter anderem damit, dass "viele tolle Ingenieure" von ODG ohne Warnung und Abfindung entlassen worden seien. Das Vorgehen von Magic Leap bei der Übernahme bezeichnet er als "psychopathisch": Es passe nicht zu Magic Leaps Image. Das Unternehmen positioniert sich gerne als positiver Gegenspieler zu Konzernen wie Facebook.
Ich habe Magic Leap auf den Bericht des Insiders aufmerksam gemacht und um eine Stellungnahme gebeten.
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