Beat Saber ist mit über einer Million verkaufter Einheiten das wahrscheinlich erfolgreichste VR-Spiel. Auf der SplitX unterhielt ich mich mit dem CEO des Studios über Beat Sabers Erfolgsgeschichte und was sie für die VR-Industrie bedeutet.

Beat Saber erschien im Mai 2018 als Early-Access-Version für PC-Brillen. Damals ahnte noch niemand, dass sich der Titel zum VR-Vorzeigetitel schlechthin mausern würde – die Entwickler eingeschlossen.

Auf die Frage, wie er die letzten zwölf Monate erlebt hatte, sagt Jaroslav Beck. “Es war verrückt. Eines der hektischsten Jahre meines Lebens. Wir waren überhaupt nicht vorbereitet auf diesen Erfolg.”

Im November 2018 kam Beat Saber für Playstation VR heraus und dominiert seither unangefochten die VR-Charts des Playstation Stores. Das Studio Beat Games wünscht sich indes mehr Ausnahmetitel vom gleichen Kaliber.

“Wir treiben die Verkäufe von VR-Brillen und anderen VR-Spielen an, was unglaublich ist. Deshalb hoffen wir, dass es noch mehr solche Superhits geben wird. Weil das auch uns helfen wird. Virtual Reality braucht mehr Killer-Apps”, sagt der CEO.

Ein Weg für Virtual Reality

Unabhängig vom großen Erfolg will das Studio vorerst schlank bleiben und beschäftigt trotz zweistelliger Millionenumsätze lediglich acht Angestellte. “Ich glaube nicht, dass es eine gute Idee ist, jetzt schon ein gigantisches Team aufzubauen – weder für uns, noch für andere VR-Entwickler”, sagt Beck.

“Mit Oculus Quest könnte eine große Nutzerbasis entstehen, dann wäre das sinnvoll. Zum jetzigen Zeitpunkt will ich ein kleines und fokussiertes Team führen. Beat Saber soll von den Menschen fertiggestellt werden, die es angefangen haben”, meint der Studiochef.

Was die Zukunft von Virtual Reality betrifft, ist der Berufsmusiker äußerst optimistisch: “Virtual Reality hat in ihrer Geschichte viele Hochs und Tiefs und dennoch nie den erhofften Durchbruch erlebt. Beat Saber beweist, dass es einen Weg für das Medium gibt und das Virtual Reality vielen Menschen Spaß macht”, sagt Beck.

Titelbild: SplitX

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