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Wofür braucht man 5G? Für XR!
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Für den durchschnittlichen Smartphone-Nutzer könnte 5G ziemlich irrelevant werden. Klar, etwas schnellere Downloads unterwegs sind ganz nett. Aber sonst? Die meisten Internet-Funktionen wie Streaming, Messenger oder Webseiten laden klappen im aktuellen mobilen Netz schon ganz flott.
Viel interessanter an 5G als die maximale Übertragungsgeschwindigkeit ist die sehr geringe Latenz im einstelligen Millisekundenbereich. Diese geringe Latenz könnte zum Beispiel wichtig sein für den autonomen Straßenverkehr der Zukunft. Oder eben für XR-Technologie.
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Auf der Tech-Konferenz „Shape“ des US-Telekommunikationskonzerns AT&T war 5G in diesem Jahr das dominierende Thema. Unter anderem sprach Magic-Leap-Gründer Rony Abovitz zur 5G-Zukunft für Augmented Reality. Pikanterie: Gerade Magic Leaps Shape-Demo zu „Game of Thrones“ nutzte keine 5G-Verbindung (siehe Video unten).
Schnelle Reaktionszeiten und ein 3D-Scan
Unter den Shape-Exponaten, die die Vorzüge der 5G-Technologie demonstrieren sollen, dominieren XR-Anwendungen. Ein Redakteur der Webseite Cnet wanderte durch die Ausstellung und zeigt einige der Demos im Einsatz.
Ericsson zum Beispiel hat einen VR-Demonstrator, der bei einem Reaktionsspiel von 5G auf 4G und schließlich 3G wechselt. Während die Ziele im 5G-Modus fast wie im echten Leben getroffen werden können, ist bei 4G und 3G eine unmittelbare Reaktion unmöglich.
In einer weiteren Demo lässt der Cnet-Moderator einen 3D-Scan seines eigenen Körpers anfertigen, den er in Echtzeit fast ohne Verzögerung parallel auf einem Monitor ansehen kann. Dasselbe gilt für eine Software, die Mimik via Smartphone-Kamera erfasst und blitzschnell auf einen Avatar überträgt.
Das Fazit des Redakteurs nach dem Konferenzbesuch: Er sei 5G-Skeptiker gewesen, habe aber jetzt den Eindruck, dass 5G neue Anwendungen ermögliche, die heute noch gar nicht vorstellbar seien: „Das ist ziemlich spannend.“
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