Update vom 1. März 2019:

Die Münchner Zero-Latency-Arcade eröffnet heute offiziell. Die Öffnungszeiten sind ab sofort:

  • Donnerstag & Freitag von 17 Uhr bis Mitternacht
  • Samstag & Sonntag von 10 Uhr bis Mitternacht

Tickets kann man hier bestellen. Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Internetseite.

Update vom 10. Februar 2019:

Ich habe weitere Informationen zum Münchner Standort eingeholt:

Der Spielbereich wird circa 200 Quadratmeter (20 mal 10 Meter) betragen. Von Beginn weg werden die VR-Erfahrungen Outbreak Origins, Singularity und ein Paket aus Engineerium und Zombiesurvival angeboten.

Ob Sol Raiders von Anfang an spielbar sein wird, steht noch nicht fest. Die brandneue VR-Erfahrung (siehe Artikel unten) ist jedoch fest eingeplant und soll spätestens ein paar Wochen nach der Eröffnung zur Auswahl stehen.

Ursprünglicher Artikel vom 7. Februar 2019:

Zero Latency gehört mit seinen weltweit 25 Standorten zu den erfolgreichsten Highend-VR-Arcades. Nun kommt die VR-Erfahrung nach Deutschland.

Die VR-Erlebnisse sind für bis zu acht Spieler gleichzeitig ausgelegt. Die können sich auf einer Fläche von circa 150 Quadratmetern frei und kabellos bewegen. Hard- und Software werden vom Unternehmen entwickelt und sind auf die Erfordernisse der Arcade-Erfahrung zugeschnitten.

Der Erfolg gibt Zero Latency Recht: 300.000 individuelle Besucher sollen die auf der ganzen Welt verstreuten Standorte in den letzten drei Jahren verzeichnet haben. Bei einem Preis von 50 US-Dollar für eine Spielsession klingeln bei Zero Latency die Kassen.

Innerhalb Europas gibt es Standorte in Madrid, Lissabon und im englischen Nottingham. Am 1. März eröffnet in München die erste Zero-Latency-Arcade Deutschlands. Die offizielle Internetseite ist bereits aufgeschaltet.

Neue Mehrspielererfahrung

Zero Latency bot bisher fünf VR-Erfahrungen, in denen die Arcade-Besucher zusammenarbeiten, um ein gemeinsames Spielziel zu erreichen. Mit “Sol Raiders” erscheint demnächst das erste kompetitive VR-Erlebnis, in dem zwei Viererteams gegeneinander antreten. Road to VR konnte die VR-Erfahrung vorab in Las Vegas ausprobieren.

Nachdem die Besucher mit einer VR-Brille, einem Rucksack-PC und einem Plastikgewehr ausgestattet sind, geht es in die Virtual Reality. Hier spielen die Teams in Folge auf drei Karten. In der ersten Spielumgebung bewegen sie sich in Korridoren und liefern sich Schussgefechte. Das Ziel ist, eine Kugel in der Mitte der Karte zu treffen.

Clevere Tricks

Wird ein Spieler tödlich getroffen, wird er eine Parallelwelt versetzt, in der alle virtuellen Wände verschwinden und die anderen Spieler als geisterhafte Figuren erscheinen. Nun muss er sich physisch an den Spielern vorbei zum Ausgangspunkt der Spielkarte zurückbewegen und ersteht dort wieder auf, um erneut am Spielgeschehen teilzuhaben.

Für möglichst störungsfreie Spielpartien greift Sol Raiders auf visuelle Verzerrungseffekte zurück: So sind die Avatare und Waffen in der Virtual Reality größer als in der Realität, um die Gefahr echter Zusammenstöße zu vermindern. Die virtuellen Räume sind ebenfalls verzerrt, sodass sie sehr viel größer erscheinen, als sie in Wirklichkeit sind. Dadurch wirkt das Szenario wesentlich eindrucksvoller und realistischer, obwohl es auf einer theoretisch kleinen Fläche stattfindet.

E-Sport-Ambitionen

Sol Raiders startet weltweit am 9. Februar. Nach dem Launch will das Team das Feedback der Besucher sammeln und die VR-Erfahrung so weit verbessern, dass sie zum E-Sport taugt. Das Unternehmen hofft, dass ambitionierte Spieler die VR-Arcades regelmäßig besuchen, um intensive Kämpfe auszutragen.

Road to VR zeigt sich begeistert von Sol Raiders, bemängelt jedoch die veraltete VR-Hardware: Zero Latency nutzt die zweieinhalb Jahre alte OSVR-Brille HDK2. Es gibt jedoch Hoffnung auf ein technisches Upgrade: So gab das Unternehmen vor kurzem eine Partnerschaft mit Microsoft, Intel und HP bekannt.

Die großen Techunternehmen werden die VR-Arcade mit allerneuester Hard- und Software ausstatten. Gerade HP hat eine hochauflösende VR-Brille in Entwicklung, die sich in der VR-Arcade bestimmt gut machen würde.

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Titelbild: Zero Latency


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