Die erste Generation VR- und AR-Brillen zieht das Publikum lange nicht so an, wie es die Branche erhoffte. Was muss passieren, damit VR und AR 2.0 erfolgreicher wird?

Analyst Tim Merel ist Leiter des auf Mixed Reality spezialisierten Marktforschungsunternehmens Digi-Capital. Für Techcrunch schreibt Merel einige Punkte auf, die sich aus seiner Sicht ändern müssen, damit die beiden Technologien in der nächsten Generation erfolgreicher werden.

  • Komplizierte Nutzung zu einfacher Nutzung

Die aktuelle Generation AR und VR sei noch zu kompliziert. Das gelte für die Installation, die Nutzerführung und das Nutzererlebnis. “Der Markt heute ist wie der MP3-Player-Markt, bevor Steve Jobs den iPod startete”, schreibt Merel.

  • Konkrete Anwendungen statt “Erfahrungen”

Die erste Generation VR und AR biete zu viele visuell eindrucksvolle Erfahrungen, die dem Nutzer ansonsten keinen signifikanten Mehrwert bieten. “Ein Drache oder ein Portal in VR oder AR beeindruckt das erste Mal, dann wird es schnell langweilig.” Die nächste Generation AR und VR müsse grundlegende Bedürfnisse erfüllen, bevorzugt in Anwendungen, die wir ohnehin täglich nutzen.

  • Features statt Standalone

VR und AR könnten als Erweiterungen bekannter Apps (Google Maps, Amazon, etc.) womöglich erfolgreicher sein als als eigenständige Anwendungen.

  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis statt teuer

Mit VR und AR in Konkurrenz stehende Plattformen wie das Smartphone böten mehr Nutzen für weniger Geld außerhalb von spezifischen Anwendungsszenarien. “AR / VR 2.0 muss einen großen Mehrwert bieten unabhängig vom Preis.”

  • Höherer Nutzen für Endverbraucher und Unternehmen

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